Roman mit satirischen Rückblicken
Das Cover des Buches Mirabellentage von Martina Bogdhan reiht sich ein in das derzeitige Angebot von leichter Literatur, die sich auf den Büchertischen der Buchhandlungen finden. Auch der Buchtitel ist nicht wirklich spannend. Dennoch sieht die Gestaltung wertig und durchdacht aus und die Mirabellen auf dem Cover leuchten dem Leser entgegen.
Zum Inhalt: Anna, die Haushälterin des Pfarrers Josef, sieht sich mit einer ungewohnten Situation konfrontiert. Josef, den sie schon seit Kindheitstagen kennt, ist tot. Nun ist sie alleine in dem alten Pfarrhaus neben der Kirche mit dem Pfarrgarten, um den sie sich nun schon so lange kümmert. Für Anna ist nun Einiges zu regeln. Sie muss die Beerdigung organisieren und sich Gedanken darüber machen wie sie Josefs, noch zu Lebzeiten geäußerten Wunsch, umsetzten soll. Auch alle bisherigen Aufgaben der Anfang Fünfzigjährigen müssen erledigt werden und schließlich wird der Gemeinde, noch vor Josefs Beerdigung, ein neuer Ersatzpriester zugewiesen um den sich Anna kümmern muss. Fridtjof ist auf einer Hallig aufgewachsen und scheint so gar nicht in das süddeutsche Dorf zu passen, in dem Anna aufgewachsen ist. Und dann ist da auch noch Tanner, Annas ehemaliger Fahrlehrer, bei dem sie nun wieder Fahrstunden nehmen muss und der ein Grund mehr ist um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzten.
Fazit: Eine schöne Geschichte die sich gut liest und nie langweilig wird. Ohne große Spannungsbögen plätschert die Geschichte dahin. Sprachlich durchaus eloquent und mit humorvollen Szenen liest sich der Roman von Martina Bogdahn am besten am Sonntag nachmittags mit einer Tasse Tee. Dennoch hat mich Mirabellentage nicht überzeugt. Für meinen persönlichen Geschmack fällt die Geschichte aus der Zeit und wirkt manchmal etwas realitätsfern. Das ganze Örtchen Blumfeld macht auf mich den Eindruck, als wäre es in den 80er Jahren stehen geblieben und Anna wird in meinen Augen dargestellt als wäre sie 70. Eine solide Geschichte mit manchmal humorvollen teilweise aber auch total überzogenen Rückblicken. Manchmal haben mich diese Rückblicke an Ephraim Kishon und seine satirischen Romane erinnert.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich auch etwas anderes erwartet. Die eigentliche Reise ans Meer findet gar nicht statt und somit auch nicht die Reise ins Ungewisse. Da führt der Klappentext den Leser etwas in die Irre. Insgesamt also ein Roman, den ich nicht unbedingt weiterempfehlen würde und daher nur wohlwollende 3 Sterne.
Zum Inhalt: Anna, die Haushälterin des Pfarrers Josef, sieht sich mit einer ungewohnten Situation konfrontiert. Josef, den sie schon seit Kindheitstagen kennt, ist tot. Nun ist sie alleine in dem alten Pfarrhaus neben der Kirche mit dem Pfarrgarten, um den sie sich nun schon so lange kümmert. Für Anna ist nun Einiges zu regeln. Sie muss die Beerdigung organisieren und sich Gedanken darüber machen wie sie Josefs, noch zu Lebzeiten geäußerten Wunsch, umsetzten soll. Auch alle bisherigen Aufgaben der Anfang Fünfzigjährigen müssen erledigt werden und schließlich wird der Gemeinde, noch vor Josefs Beerdigung, ein neuer Ersatzpriester zugewiesen um den sich Anna kümmern muss. Fridtjof ist auf einer Hallig aufgewachsen und scheint so gar nicht in das süddeutsche Dorf zu passen, in dem Anna aufgewachsen ist. Und dann ist da auch noch Tanner, Annas ehemaliger Fahrlehrer, bei dem sie nun wieder Fahrstunden nehmen muss und der ein Grund mehr ist um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzten.
Fazit: Eine schöne Geschichte die sich gut liest und nie langweilig wird. Ohne große Spannungsbögen plätschert die Geschichte dahin. Sprachlich durchaus eloquent und mit humorvollen Szenen liest sich der Roman von Martina Bogdahn am besten am Sonntag nachmittags mit einer Tasse Tee. Dennoch hat mich Mirabellentage nicht überzeugt. Für meinen persönlichen Geschmack fällt die Geschichte aus der Zeit und wirkt manchmal etwas realitätsfern. Das ganze Örtchen Blumfeld macht auf mich den Eindruck, als wäre es in den 80er Jahren stehen geblieben und Anna wird in meinen Augen dargestellt als wäre sie 70. Eine solide Geschichte mit manchmal humorvollen teilweise aber auch total überzogenen Rückblicken. Manchmal haben mich diese Rückblicke an Ephraim Kishon und seine satirischen Romane erinnert.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich auch etwas anderes erwartet. Die eigentliche Reise ans Meer findet gar nicht statt und somit auch nicht die Reise ins Ungewisse. Da führt der Klappentext den Leser etwas in die Irre. Insgesamt also ein Roman, den ich nicht unbedingt weiterempfehlen würde und daher nur wohlwollende 3 Sterne.