Schlicht, aber schön
Der Roman "Mirabellentage" kann beim Lesen durch seinen unaufgeregten, aber äußerst bildlichen Schreibstil überzeugen, der vor allem die Umgebung sehr atmosphärisch darstellen kann, sodass sich der Leser schnell in die fränkische Dorfidylle hineinversetzen kann.
Die Pfarrhaushälterin Anna muss nach dem unerwarteten Tod des Pfarrers im Geheimen dafür sorgen, dass dessen Asche ans Meer gebracht wird, während auf dem örtlichen Friedhof ein leerer Sarg begraben wird. Gleichzeitig steht sie vor der Frage, wie es für sie weitergehen soll, als ihr ein junger neuer Priester aus Friesland zugewiesen wird. In diesem Zwiespalt befindet sich die Ich-Erzählerin, die bei vielen Begegnungen im Roman auf ihr und das Leben der Dorfbewohner zurückblickt. Dies geschieht in oft heiteren Anekdoten, die zum Schmunzeln anregen. Allerdings wäre es aus meiner Sicht schön gewesen, etwas mehr auch in der Gegenwart zu bleiben, die zwar immer wieder durchblickt, aber durch die Rückblicke etwas an Fahrt verliert.
Das Cover ist in seiner Schlichtheit sehr intensiv und passt gut zum Titel.
Die Pfarrhaushälterin Anna muss nach dem unerwarteten Tod des Pfarrers im Geheimen dafür sorgen, dass dessen Asche ans Meer gebracht wird, während auf dem örtlichen Friedhof ein leerer Sarg begraben wird. Gleichzeitig steht sie vor der Frage, wie es für sie weitergehen soll, als ihr ein junger neuer Priester aus Friesland zugewiesen wird. In diesem Zwiespalt befindet sich die Ich-Erzählerin, die bei vielen Begegnungen im Roman auf ihr und das Leben der Dorfbewohner zurückblickt. Dies geschieht in oft heiteren Anekdoten, die zum Schmunzeln anregen. Allerdings wäre es aus meiner Sicht schön gewesen, etwas mehr auch in der Gegenwart zu bleiben, die zwar immer wieder durchblickt, aber durch die Rückblicke etwas an Fahrt verliert.
Das Cover ist in seiner Schlichtheit sehr intensiv und passt gut zum Titel.