solide Unterhaltung
Der kleine Ort Blumfeld. Völlig unerwartet stirbt Josef, der Ortspfarrer. Zurück bleibt Anna, die Haushälterin des Pfarrhauses. Schon kurz darauf wird aus Rom ein neuer Pfarrer nach Blumfeld geschickt. Während sich Fridtjof als neuer Pfarrer erst an den Ort und die Menschen des Orts gewöhnen muss, blickt Anna auf ihr eigenes und das Leben anderer Menschen aus diesem Ort zurück.
Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen und ich war schnell in der Erzählung drin. Die Handlung beginnt mit dem Morgen nach Josefs Tod. Anna kehrt nach einem morgendlichen Ausflug in das Pfarrhaus zurück und erwartet den Bestatter. Die ersten Beileidsbekundungen der Bewohner von Blumfeld sind bereits eingetroffen. Anna beginnt in Rückblicken an Josef und sein Leben zu denken. Auf der Beerdigung von Josef werden weitere Protagonisten aus dem Ort eingeführt.
Schnell wird klar, welche Erzählweise durch die Autorin immer wieder gern gewählt wird. Während Anna den neuen Pfarrer durch das Dorf führt, begegnen die beiden verschiedenen Einwohnern des Orts. Bei jeder Begegnung gibt es einen Rückblick in die Vergangenheit. Diese Rückblicke sind mal lustige Geschichten, tragische Schicksale oder es werden ernste Fragen zum Leben aufgeworfen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit folgte immer dem gleichen Muster. Anna bewegt sich durch den Ort oder trifft eine Personen und gleich geht es wieder in die Vergangenheit. Dabei wirkten die Geschichten auf mich anekdotenhaft und hatten auch etwas märchenhaftes an sich. Gerade im Mittelteil wird dieser Erzählwechsel häufig gewählt und wirkte mitunter langatmig.
Zum Ende des Buches konnte mich die Geschichte wieder mehr fesseln. Anna reflektiert ihr Leben und was sie in Zukunft von ihrem Leben erwartet. Der Weg dorthin war mir persönlich etwas zu gewollt. Denn scheinbar lösen die Fahrstunden, welche sie zur Auffrischung ihrer Fahrkünste nimmt, diese Gefühle in ihr aus.
Das Buch bietet solide Unterhaltung in einem schönen Dorfsetting. Leider sind die Figuren für mich zu oberflächlich geblieben und ich konnte keine richtige Verbindung aufbauen. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir hingegen sehr gefallen. Ich konnte mir den Ort, den Pfarrgarten und die Felder, Wälder und Wiesen sehr gut vorstellen. Ein schönes Buch mit Dorfcharakter, bei dem mir leider die Tiefe gefehlt hat.
Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen und ich war schnell in der Erzählung drin. Die Handlung beginnt mit dem Morgen nach Josefs Tod. Anna kehrt nach einem morgendlichen Ausflug in das Pfarrhaus zurück und erwartet den Bestatter. Die ersten Beileidsbekundungen der Bewohner von Blumfeld sind bereits eingetroffen. Anna beginnt in Rückblicken an Josef und sein Leben zu denken. Auf der Beerdigung von Josef werden weitere Protagonisten aus dem Ort eingeführt.
Schnell wird klar, welche Erzählweise durch die Autorin immer wieder gern gewählt wird. Während Anna den neuen Pfarrer durch das Dorf führt, begegnen die beiden verschiedenen Einwohnern des Orts. Bei jeder Begegnung gibt es einen Rückblick in die Vergangenheit. Diese Rückblicke sind mal lustige Geschichten, tragische Schicksale oder es werden ernste Fragen zum Leben aufgeworfen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit folgte immer dem gleichen Muster. Anna bewegt sich durch den Ort oder trifft eine Personen und gleich geht es wieder in die Vergangenheit. Dabei wirkten die Geschichten auf mich anekdotenhaft und hatten auch etwas märchenhaftes an sich. Gerade im Mittelteil wird dieser Erzählwechsel häufig gewählt und wirkte mitunter langatmig.
Zum Ende des Buches konnte mich die Geschichte wieder mehr fesseln. Anna reflektiert ihr Leben und was sie in Zukunft von ihrem Leben erwartet. Der Weg dorthin war mir persönlich etwas zu gewollt. Denn scheinbar lösen die Fahrstunden, welche sie zur Auffrischung ihrer Fahrkünste nimmt, diese Gefühle in ihr aus.
Das Buch bietet solide Unterhaltung in einem schönen Dorfsetting. Leider sind die Figuren für mich zu oberflächlich geblieben und ich konnte keine richtige Verbindung aufbauen. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir hingegen sehr gefallen. Ich konnte mir den Ort, den Pfarrgarten und die Felder, Wälder und Wiesen sehr gut vorstellen. Ein schönes Buch mit Dorfcharakter, bei dem mir leider die Tiefe gefehlt hat.