Trifft leider nicht meinen Geschmack.

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puschel1304 Avatar

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Fazit: Dieses Buch berichtet von Anna, die als Haushaltshilfe beim Pfarrer Josef arbeitet, bis dieser plötzlich verstirbt und sie den jungen Ersatzpriester Fridtjof vor die Nase gesetzt bekommt. Anna ist eine lebensfrohe, fröhliche Person, die innerhalb der Geschichte immer wieder in Anekdoten aus der Vergangenheit abtaucht. Sie berichtet humorvoll über Pfannkuchen, die versehentlich aus Asche eines Verstorbenen gebacken worden sind oder von einer Kneipptour, die von vielen Männern der Gemeinde besucht worden ist, da sie den Namen mit einer Kneipentour verwechselt haben. Anfänglich habe ich mich super wohl innerhalb der Zeilen gefühlt und dann wurde das Buch von Seite zu Seite zäher. Durch die vielen Rückblicke, die sicherlich allesamt ulkig sind und frischen, humorvollen Wind einbringen, bewegt sich die Geschichte in der Gegenwart aber leider kein Stück weiter und fühlt sich dadurch inhaltslos für mich an. Ich habe die intensive Beschreibungen der Anna gemocht und doch bleiben alle anderen Figuren eher blass. Das Dorfsetting liest sich gut und der Leser kann sich alles sehr detailliert vorstellen und doch muss ich gestehen, dass mir dieses Buch am Ende nicht viel gibt. Ich würde es demnach nicht unbedingt empfehlen wollen. Glücklicherweise sind fiktive Geschichten aber am Ende ja immer Geschmackssache.