Unterhaltsam amüsant mit skurrilem Touch
Als der Pfarrer plötzlich verstirbt, steht seine Haushälterin und Jugendfreundin Anna Nass plötzlich alleine da. Zwar bekommt die Gemeinde vom Bischof sehr schnell einen neuen Pfarrer zugeteilt, doch Anna ist sehr unsicher, ob sie überhaupt noch gebraucht wird! Auch hat sie mit dem Josef eine geheime Absprache und muss ihm diesen letzten Wunsch erfüllen! Das stellt sie vor ganz besondere Herausforderungen.
Der Roman „Mirabellentage“ von Autorin Martina Bogdahn ist normalerweise so gar nicht mein Genre, doch Cover und Beschreibung hatten mein Interesse geweckt.
Alle Protagonisten, natürlich besonders Anna in der Hauptrolle, fand ich auch recht interessant und spannend angelegt. Allerdings verlieren sie sich zum Teil in der klischeereichen Geschichte, die im eigentlichen Sinn aus einer Aneinanderreihung von unzähligen skurrilen Szenen besteht. Darin sind zwar Anna und ihr Pfarrer die wichtigsten Personen, doch ihre Geschichte tritt immer wieder in den Hintergrund. Am Ende des Buches kennt man zwar viele Menschen und deren Lebensgeschichten vor Ort, sowie auch Annas Bedeutung für die Betreffenden, doch als große Befriedigung habe ich das nicht empfunden.
Für mich hatten diese heimeligen Kleinstadtgeschichten aus dem bayrischen Blumfeld, ein vertrautes Bild aus vergangenen Zeiten. Im Buch teils recht kurios, voller Klischees und doppelt übertrieben dargestellt, sind manche Szenarien bis weit in die Vergangenheit inszeniert. Es wirkt oft provokant mit einer eigenwilligen Note von Humor versehen, der heutzutage irritiert.
Mein Fazit:
Das Buch habe ich als unterhaltsam empfunden, allerdings die Entwicklung von Anna hätte sich für meinen Geschmack etwas emanzipierter entwickeln können. Letztlich gibt es immer nur Andeutungen, Annas Zukunft bleibt am Ende der Fantasie überlassen.
Der Roman „Mirabellentage“ von Autorin Martina Bogdahn ist normalerweise so gar nicht mein Genre, doch Cover und Beschreibung hatten mein Interesse geweckt.
Alle Protagonisten, natürlich besonders Anna in der Hauptrolle, fand ich auch recht interessant und spannend angelegt. Allerdings verlieren sie sich zum Teil in der klischeereichen Geschichte, die im eigentlichen Sinn aus einer Aneinanderreihung von unzähligen skurrilen Szenen besteht. Darin sind zwar Anna und ihr Pfarrer die wichtigsten Personen, doch ihre Geschichte tritt immer wieder in den Hintergrund. Am Ende des Buches kennt man zwar viele Menschen und deren Lebensgeschichten vor Ort, sowie auch Annas Bedeutung für die Betreffenden, doch als große Befriedigung habe ich das nicht empfunden.
Für mich hatten diese heimeligen Kleinstadtgeschichten aus dem bayrischen Blumfeld, ein vertrautes Bild aus vergangenen Zeiten. Im Buch teils recht kurios, voller Klischees und doppelt übertrieben dargestellt, sind manche Szenarien bis weit in die Vergangenheit inszeniert. Es wirkt oft provokant mit einer eigenwilligen Note von Humor versehen, der heutzutage irritiert.
Mein Fazit:
Das Buch habe ich als unterhaltsam empfunden, allerdings die Entwicklung von Anna hätte sich für meinen Geschmack etwas emanzipierter entwickeln können. Letztlich gibt es immer nur Andeutungen, Annas Zukunft bleibt am Ende der Fantasie überlassen.