Warmherzig
Die Besitzerin der Gastwirtschaft, in der Anna arbeitete, war nicht gut zu ihr. Die Wirtin kommt jedoch Pfarrer Josefs Bitte nach, ihm Anna als Haushälterin zu überlassen. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und haben beide keine Familie mehr. Es ist eine glückliche Fügung für die beiden.
Jahre später:
Im Garten ist die Welt in Ordnung: Die Beete und der Rasen sind gepflegt, die Blumen blühen und der Mirabellenbaum trägt reichlich Früchte.
Aber seit letzter Nacht ist alles anders. Pfarrer Josef ist plötzlich verstorben. Für seine Anna stellt sich die Frage: Wie soll es nun weitergehen?
Wird der neue Jungpfarrer Frithjof ihr eine Anstellung geben?
Das Cover des Buches gefällt mir gut. Es war der erste Roman, den ich von Martina Bogdahn gelesen habe und es wird nicht der letzte sein.
Der Schreibstil ist warmherzig und mit Humor gewürzt. Das Lesen bereitet viel Freude und man kann dem Geschehen leicht folgen.
Die Protagonisten, die ich in der Geschichte kennenlernen durfte, waren (bis auf eine Ausnahme) sympathisch.
Der Roman vermittelt den Lesenden, wie gut es ist, wenn man zusammenhält, wie leicht es ist füreinander da zu sein und dass nicht immer dasselbe Blut in einem fließen muss, um Halt wie in einer Familie zu finden.