Was wird aus den Mirabellen?
Die Geschichte spielt in einem kleinen bayrischen Dorf. Im Mittelpunkt steht Anna, die Haushälterin des gerade verstorbenen Pfarrers Josef, beide kannten sich bereits seit ihrer Kindheit. In seinem Nachlass findet sich ein ungewöhnlicher Wunsch Josefs, er möchte einmal ans Meer reisen, um dort seine letzte Ruhestätte zu finden. Anna sieht sich diesem Wunsch verpflichtet, doch wie soll sie das anstellen, steht doch bereits der neue junge Pfarrer vor der Tür und die Mirabellen sind auch bald reif...
Dieser Roman entwickelte sich im Verlauf ganz anders, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Neben dem alltäglichen Leben Annas, des neuen Pfarrers und der Dorfbewohner gibt es hier sehr viele Rückblenden in die Vergangenheit, in der die Kindheit und Jugend von Anna und Josef betrachtet werden, aber auch sehr viele Anekdoten aus dem täglichen Leben erzählt werden. Diese sind meist humorvoll, manchmal auch etwas übertrieben schräg oder skurril, immer aber auch pasend zu dem beschriebenen kleinen bayrischen Dorf. Fand ich die einzelnen Geschichtchen oft zum Schmunzeln, so hatte ich doch später den Eindruck, dass sich die eigentliche Handlung hier etwas verloren hat und die Anekdoten zum Teil auch unzusammenhängend aneinander gereiht wurden. Ich habe die ganze Zeit auf die Erfüllung von Josefs letztem Wunsch gewartet, dem aber am Ende für mich zu wenig Raum gegeben wurde. Anna habe ich aber als eine tolle und sympathische Protagonistin kennnengelrnt, eine Frau mit Herz und Verstand, die man einfach mal drücken möchte. Ihre Person kam für mich sehr gut herüber, insgesamt hätte ich mir hier aber etwas mehr Tiefe gewünscht. Eigentlich eine tolle Thematik, bei der für mich etwas zu viel gewollt war und sich der rote Faden ein wenig verlor.
Dieser Roman entwickelte sich im Verlauf ganz anders, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Neben dem alltäglichen Leben Annas, des neuen Pfarrers und der Dorfbewohner gibt es hier sehr viele Rückblenden in die Vergangenheit, in der die Kindheit und Jugend von Anna und Josef betrachtet werden, aber auch sehr viele Anekdoten aus dem täglichen Leben erzählt werden. Diese sind meist humorvoll, manchmal auch etwas übertrieben schräg oder skurril, immer aber auch pasend zu dem beschriebenen kleinen bayrischen Dorf. Fand ich die einzelnen Geschichtchen oft zum Schmunzeln, so hatte ich doch später den Eindruck, dass sich die eigentliche Handlung hier etwas verloren hat und die Anekdoten zum Teil auch unzusammenhängend aneinander gereiht wurden. Ich habe die ganze Zeit auf die Erfüllung von Josefs letztem Wunsch gewartet, dem aber am Ende für mich zu wenig Raum gegeben wurde. Anna habe ich aber als eine tolle und sympathische Protagonistin kennnengelrnt, eine Frau mit Herz und Verstand, die man einfach mal drücken möchte. Ihre Person kam für mich sehr gut herüber, insgesamt hätte ich mir hier aber etwas mehr Tiefe gewünscht. Eigentlich eine tolle Thematik, bei der für mich etwas zu viel gewollt war und sich der rote Faden ein wenig verlor.