Wohlfühlroman in idyllischer Atmosphäre
In „Mirabellentage“ erzählt Martina Bogdahn von Anna, deren geordnetes Leben durch den plötzlichen Tod des Ortspfarrers Josef aus dem Gleichgewicht gerät. Während sie seine Beerdigung organisiert und sich auf eine Reise ans Meer vorbereitet, beginnt sie, ihr eigenes Leben zu hinterfragen.
Das Buch hat sich für mich stellenweise wie eine kleine Zeitreise angefühlt. Die dörfliche Gemeinschaft und die Atmosphäre erzeugen das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem die Welt "noch in Ordnung ist". Besonders die Rückblenden und die Geschichten rund um die Dorfbewohner haben dem Roman viel Charme verliehen. (Allerdings hätte ich vermutet, dass das Buch nicht 2010, sondern deutlich früher spielt.)
Auch der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig. Man kommt schnell durch die Seiten und begleitet Anna gerne auf ihrem Weg. Trotzdem konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Vieles blieb für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich, und an einigen Stellen zog sich die Handlung spürbar. Manche Entwicklungen wirkten zudem etwas konstruiert oder absurd, etwa die Predigt des italienischen Kochbuchs.
Insgesamt ist „Mirabellentage“ ein Wohlfühlroman in idyllischer Atmosphäre und mit liebenswerten Figuren. Mir persönlich fehlte jedoch etwas Tiefe und nicht jede Handlung konnte mich überzeugen.
Das Buch hat sich für mich stellenweise wie eine kleine Zeitreise angefühlt. Die dörfliche Gemeinschaft und die Atmosphäre erzeugen das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem die Welt "noch in Ordnung ist". Besonders die Rückblenden und die Geschichten rund um die Dorfbewohner haben dem Roman viel Charme verliehen. (Allerdings hätte ich vermutet, dass das Buch nicht 2010, sondern deutlich früher spielt.)
Auch der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig. Man kommt schnell durch die Seiten und begleitet Anna gerne auf ihrem Weg. Trotzdem konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Vieles blieb für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich, und an einigen Stellen zog sich die Handlung spürbar. Manche Entwicklungen wirkten zudem etwas konstruiert oder absurd, etwa die Predigt des italienischen Kochbuchs.
Insgesamt ist „Mirabellentage“ ein Wohlfühlroman in idyllischer Atmosphäre und mit liebenswerten Figuren. Mir persönlich fehlte jedoch etwas Tiefe und nicht jede Handlung konnte mich überzeugen.