Wunderschöner Rückblick aufs Leben
In Mirabellentage begegnen wir Anna Nass. Sie ist eine Frau über 50 und muss gerade ihren Dienstgeber, und Freund seit Kindertagen, zu Grabe tragen.
Josef war der Pfarrer des kleinen bayerischen Ortes Blumfeld und Anna war seine Haushälterin. Doch eigentlich war sie viel mehr, wie wir so nach und nach durch die Rückblicke in ihr und des Pfarrers Leben erfahren.
Witzig und humorvoll, aber doch mit dem passenden Tiefgang erzählt die Autorin , eingebettet in die Geschichte der Gegenwart, passende Anekdoten aus der Vergangenheit.
Wir werden als Leser Teil der verschworenen Gemeinschaft des Ortes Blumfeld und bekommen so manche Lebensweisheit an die Hand, mit der man im Alter gelassener werden kann.
Ich habe den Humor der Autorin geliebt. Es gab so viele Passagen bei denen ich schmunzeln musste. Streiche der Kinder, die so lebendig und süß dargestellt wurden, aber auch Geschichten über den Alltag in Blumfeld so heiter und amüsant.
Anna Nass, der Name ist schon krass. Und so ist sie auch.
Bodenständig und nie aus Blumfeld heraus gekommen, aber an anderer Stelle auch schlagfertig und gewieft.
Herrlich fand ich die Passage, als sich herausstellte, das Anna eigentlich im Pfarrhaus die Zügel in der Hand hatte und es ihr die Blumfelder auch nicht krumm nahmen, als sie den Pfarrer auch mal auf der Kanzel vertrat.
Als dann mit Fritjof der Nachfolger kam, der aber nicht wirklich Latein und auch kein bayerisch konnte half sie ihm weiter, indem sie ihm ein italienisches Kochbuch an die Hand gab und erklärte er solle statt der Predigt ein Rezept daraus vorlesen. Das würde eh keiner merken, denn nur die Helga könne italienisch, aber die würde seit dem Tod ihres Sohnes eh nicht mehr in die Kirche gehen.
Wer eine Lösung für ein Problem sucht braucht nur einen Menschen wie Anna.
Das wusste auch Josef, der sogar über den Tod hinaus ihr Hilfe in Anspruch nahm.
Es war so schön in Blumfeld. Schade,dass die Zeit des Lesens vorbei ist. Ich habe es sehr genossen.
Josef war der Pfarrer des kleinen bayerischen Ortes Blumfeld und Anna war seine Haushälterin. Doch eigentlich war sie viel mehr, wie wir so nach und nach durch die Rückblicke in ihr und des Pfarrers Leben erfahren.
Witzig und humorvoll, aber doch mit dem passenden Tiefgang erzählt die Autorin , eingebettet in die Geschichte der Gegenwart, passende Anekdoten aus der Vergangenheit.
Wir werden als Leser Teil der verschworenen Gemeinschaft des Ortes Blumfeld und bekommen so manche Lebensweisheit an die Hand, mit der man im Alter gelassener werden kann.
Ich habe den Humor der Autorin geliebt. Es gab so viele Passagen bei denen ich schmunzeln musste. Streiche der Kinder, die so lebendig und süß dargestellt wurden, aber auch Geschichten über den Alltag in Blumfeld so heiter und amüsant.
Anna Nass, der Name ist schon krass. Und so ist sie auch.
Bodenständig und nie aus Blumfeld heraus gekommen, aber an anderer Stelle auch schlagfertig und gewieft.
Herrlich fand ich die Passage, als sich herausstellte, das Anna eigentlich im Pfarrhaus die Zügel in der Hand hatte und es ihr die Blumfelder auch nicht krumm nahmen, als sie den Pfarrer auch mal auf der Kanzel vertrat.
Als dann mit Fritjof der Nachfolger kam, der aber nicht wirklich Latein und auch kein bayerisch konnte half sie ihm weiter, indem sie ihm ein italienisches Kochbuch an die Hand gab und erklärte er solle statt der Predigt ein Rezept daraus vorlesen. Das würde eh keiner merken, denn nur die Helga könne italienisch, aber die würde seit dem Tod ihres Sohnes eh nicht mehr in die Kirche gehen.
Wer eine Lösung für ein Problem sucht braucht nur einen Menschen wie Anna.
Das wusste auch Josef, der sogar über den Tod hinaus ihr Hilfe in Anspruch nahm.
Es war so schön in Blumfeld. Schade,dass die Zeit des Lesens vorbei ist. Ich habe es sehr genossen.