Zu wenig Tiefgang
Der Roman spielt in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Hier lebt die Protagonistin Anna als Haushälterin des Pfarrers Josef, der plötzlich und unerwartet stirbt. Sie sieht sich nun vor neue Aufgaben gestellt, denn die Beerdigung muss organisiert werden und vor allem muss der letzte Wunsch des Pfarrers realisiert werden: eine Seebestattung. Dies ist nicht so einfach zu bewerkstelligen, denn Anna hat zwar einen Führerschein, ist aber lange nicht mehr gefahren. Wie also die Asche zum weit entfernten Meer transportieren? Außerdem zieht von heute auf morgen ein neuer Pfarrer ein, Fridtjof, den Anna nun auch noch betreuen muss....
Der Roman hat zwar eine Gegenwartshandlung, die aber immer wieder mit Rückblicken auf die Vergangenheit unterbrochen wird, so dass man bald das Gefühl hat, dass es nicht wirklich vorwärts geht. Schließlich möchte man wissen, ob und wie der letzte Wunsch des Pfarrers in Erfüllung geht. Die Rückblicke erfolgen überwiegend in Form von Anekdoten, die anfangs wirklich zum Schmunzeln einladen, aber im Laufe des Buches platter und klischeehaft, teilweise sogar geschmacklos werden. Auch Tierleid wird hier eingebracht, was mir überhaupt nicht gefällt.
Die Aneinanderreihung zahlreicher Anekdoten, die mit dem eigentlichen Thema kaum etwas zu tun haben, macht das Buch zäh, so dass man nach einer Weile keine Spannung mehr empfindet. Ich habe mich dann schließlich durch die Seiten gequält, immer in der Hoffnung, dass sich doch noch etwas Entscheidendes ergibt. Das lässt das Buch recht oberflächlich erscheinen, obwohl ich gerade bei diesem Thema tiefergehende Betrachtung erwartet habe.
Dabei ist der Schreibstil durchaus anschaulich. Manche Szenen werden so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. Oder es entwickelt sich ein Kopfkino von den beschriebenen Vorgängen.
Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen, da ich eine intensivere Beleuchtung der speziellen Thematik erwartet habe.
Der Roman hat zwar eine Gegenwartshandlung, die aber immer wieder mit Rückblicken auf die Vergangenheit unterbrochen wird, so dass man bald das Gefühl hat, dass es nicht wirklich vorwärts geht. Schließlich möchte man wissen, ob und wie der letzte Wunsch des Pfarrers in Erfüllung geht. Die Rückblicke erfolgen überwiegend in Form von Anekdoten, die anfangs wirklich zum Schmunzeln einladen, aber im Laufe des Buches platter und klischeehaft, teilweise sogar geschmacklos werden. Auch Tierleid wird hier eingebracht, was mir überhaupt nicht gefällt.
Die Aneinanderreihung zahlreicher Anekdoten, die mit dem eigentlichen Thema kaum etwas zu tun haben, macht das Buch zäh, so dass man nach einer Weile keine Spannung mehr empfindet. Ich habe mich dann schließlich durch die Seiten gequält, immer in der Hoffnung, dass sich doch noch etwas Entscheidendes ergibt. Das lässt das Buch recht oberflächlich erscheinen, obwohl ich gerade bei diesem Thema tiefergehende Betrachtung erwartet habe.
Dabei ist der Schreibstil durchaus anschaulich. Manche Szenen werden so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. Oder es entwickelt sich ein Kopfkino von den beschriebenen Vorgängen.
Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen, da ich eine intensivere Beleuchtung der speziellen Thematik erwartet habe.