Ein ungewöhnlicher Anfang, der neugierig macht
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, weil es sofort eine besondere Stimmung vermittelt. Die Illustration wirkt ruhig und gleichzeitig ein wenig geheimnisvoll. Man bekommt den Eindruck, dass es in der Geschichte um Wahrnehmung, Veränderung und vielleicht auch um einen neuen Blick auf das Leben geht. Das Cover ist nicht überladen, sondern eher schlicht gestaltet, was gut zu einem Roman passt, der vermutlich stärker von seinen Figuren und Gedanken lebt als von spektakulärer Action.
Der Schreibstil der Leseprobe hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die Autorin schreibt klar und flüssig, sodass sich der Text sehr angenehm lesen lässt. Besonders gut fand ich, wie sie die Gedanken der Hauptfigur Tilda beschreibt. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie sie denkt, wie sie auf Situationen reagiert und welche Sorgen sie hat. Gleichzeitig gibt es immer wieder humorvolle oder leicht ironische Momente, die die Geschichte auflockern. Dadurch wirkt die Hauptfigur sehr menschlich und nahbar.
Der Spannungsaufbau beginnt schon auf den ersten Seiten. Gleich am Anfang entdeckt Tilda etwas völlig Ungewöhnliches: Ihr kleiner Finger ist plötzlich nicht mehr zu sehen, obwohl sie ihn noch spüren kann. Diese Situation wirkt gleichzeitig absurd und beunruhigend. Als später noch weitere Körperteile unsichtbar werden, steigert sich die Spannung weiter. Man fragt sich ständig, was dahintersteckt und ob es eine medizinische, psychologische oder vielleicht sogar symbolische Erklärung dafür gibt.
Auch die bisher vorgestellten Charaktere wirken interessant und lebendig. Tilda selbst wird sehr ausführlich dargestellt: eine Frau Anfang fünfzig, die auf ihr Leben zurückblickt, eine gescheiterte Ehe hinter sich hat und versucht, ihren Alltag neu zu gestalten. Ihre Gedanken wirken ehrlich und manchmal auch selbstkritisch. Neben ihr tauchen auch andere Figuren auf, etwa ihre Töchter, ihre Freundinnen und ihre Ärztin. Sie werden zwar nur kurz vorgestellt, hinterlassen aber trotzdem einen klaren Eindruck.
Von der Geschichte erwarte ich, dass die Unsichtbarkeit mehr bedeutet als nur ein seltsames körperliches Phänomen. Wahrscheinlich steht sie auch symbolisch für das Gefühl vieler Menschen – besonders von Frauen im mittleren Alter –, von der Gesellschaft weniger gesehen zu werden. Ich vermute, dass Tilda im Laufe der Handlung lernen wird, sich selbst und ihr Leben neu zu betrachten.
Gerade diese Mischung aus einer ungewöhnlichen Idee, humorvollen Momenten und ernsteren Themen macht die Geschichte sehr spannend. Die Leseprobe endet an einem Punkt, an dem man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Deshalb würde ich das Buch gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie Tilda mit ihrer Situation umgeht und welche Veränderungen diese Erfahrung in ihrem Leben auslöst.
Der Schreibstil der Leseprobe hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die Autorin schreibt klar und flüssig, sodass sich der Text sehr angenehm lesen lässt. Besonders gut fand ich, wie sie die Gedanken der Hauptfigur Tilda beschreibt. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie sie denkt, wie sie auf Situationen reagiert und welche Sorgen sie hat. Gleichzeitig gibt es immer wieder humorvolle oder leicht ironische Momente, die die Geschichte auflockern. Dadurch wirkt die Hauptfigur sehr menschlich und nahbar.
Der Spannungsaufbau beginnt schon auf den ersten Seiten. Gleich am Anfang entdeckt Tilda etwas völlig Ungewöhnliches: Ihr kleiner Finger ist plötzlich nicht mehr zu sehen, obwohl sie ihn noch spüren kann. Diese Situation wirkt gleichzeitig absurd und beunruhigend. Als später noch weitere Körperteile unsichtbar werden, steigert sich die Spannung weiter. Man fragt sich ständig, was dahintersteckt und ob es eine medizinische, psychologische oder vielleicht sogar symbolische Erklärung dafür gibt.
Auch die bisher vorgestellten Charaktere wirken interessant und lebendig. Tilda selbst wird sehr ausführlich dargestellt: eine Frau Anfang fünfzig, die auf ihr Leben zurückblickt, eine gescheiterte Ehe hinter sich hat und versucht, ihren Alltag neu zu gestalten. Ihre Gedanken wirken ehrlich und manchmal auch selbstkritisch. Neben ihr tauchen auch andere Figuren auf, etwa ihre Töchter, ihre Freundinnen und ihre Ärztin. Sie werden zwar nur kurz vorgestellt, hinterlassen aber trotzdem einen klaren Eindruck.
Von der Geschichte erwarte ich, dass die Unsichtbarkeit mehr bedeutet als nur ein seltsames körperliches Phänomen. Wahrscheinlich steht sie auch symbolisch für das Gefühl vieler Menschen – besonders von Frauen im mittleren Alter –, von der Gesellschaft weniger gesehen zu werden. Ich vermute, dass Tilda im Laufe der Handlung lernen wird, sich selbst und ihr Leben neu zu betrachten.
Gerade diese Mischung aus einer ungewöhnlichen Idee, humorvollen Momenten und ernsteren Themen macht die Geschichte sehr spannend. Die Leseprobe endet an einem Punkt, an dem man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Deshalb würde ich das Buch gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie Tilda mit ihrer Situation umgeht und welche Veränderungen diese Erfahrung in ihrem Leben auslöst.