Originell
Als ich anfing zu lesen, dachte ich zuerst an eine ganz normale Geschichte über eine Frau in den besten Jahren. Doch dann passiert dieses Unglaubliche: Tilda sitzt am Computer und bemerkt plötzlich, dass ihr kleiner Finger fehlt. Nicht, weil er abgefallen ist – er ist einfach unsichtbar geworden! Diese Idee hat mich sofort gepackt, weil sie so herrlich schräg und gleichzeitig erschreckend ist.
Die Autorin Jane Tara schreibt in einem sehr angenehmen Stil, der einen direkt in Tildas Kopf schauen lässt. Man fühlt richtig mit, wie sie erst an ihrem Verstand zweifelt, an Drogen im Kombucha denkt oder einen Gehirntumor befürchtet. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Details aus ihrem Leben, wie ihr einäugiger Kater Pirat oder die Beschreibungen ihrer Freundinnen Ali und Leith. Das macht die ganze Situation trotz des übersinnlichen Elements sehr glaubwürdig und menschlich.
Es ist spannend zu sehen, wie die Ärztin Dr. Majumdar die Diagnose „Unsichtbarkeit“ stellt, als wäre es eine ganz normale Krankheit. Das Buch scheint tiefgründiger zu sein, als man auf den ersten Blick denkt. Es geht wohl viel darum, wie man sich im Leben fühlt – ob man gesehen wird oder sich selbst unsichtbar macht. Die Szene im Café, in der Tilda merkt, dass auch andere Menschen sie kaum noch wahrnehmen, fand ich sehr bewegend.
Ich bin wirklich neugierig, wie es mit Tilda weitergeht und ob sie einen Weg findet, wieder ganz sichtbar zu werden. Für mich war die Leseprobe ein toller Einstieg in eine Geschichte, die hoffentlich so originell bleibt, wie sie angefangen hat.
Die Autorin Jane Tara schreibt in einem sehr angenehmen Stil, der einen direkt in Tildas Kopf schauen lässt. Man fühlt richtig mit, wie sie erst an ihrem Verstand zweifelt, an Drogen im Kombucha denkt oder einen Gehirntumor befürchtet. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Details aus ihrem Leben, wie ihr einäugiger Kater Pirat oder die Beschreibungen ihrer Freundinnen Ali und Leith. Das macht die ganze Situation trotz des übersinnlichen Elements sehr glaubwürdig und menschlich.
Es ist spannend zu sehen, wie die Ärztin Dr. Majumdar die Diagnose „Unsichtbarkeit“ stellt, als wäre es eine ganz normale Krankheit. Das Buch scheint tiefgründiger zu sein, als man auf den ersten Blick denkt. Es geht wohl viel darum, wie man sich im Leben fühlt – ob man gesehen wird oder sich selbst unsichtbar macht. Die Szene im Café, in der Tilda merkt, dass auch andere Menschen sie kaum noch wahrnehmen, fand ich sehr bewegend.
Ich bin wirklich neugierig, wie es mit Tilda weitergeht und ob sie einen Weg findet, wieder ganz sichtbar zu werden. Für mich war die Leseprobe ein toller Einstieg in eine Geschichte, die hoffentlich so originell bleibt, wie sie angefangen hat.