Sichtbar und doch unsichtbar – Frauen im Wandel

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josilea Avatar

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Der Klappentext hat sofort meine Neugier geweckt und die Leseprobe hat mich dann endgültig überzeugt. Die Grundidee ist herrlich originell: Ein Finger ist verschwunden – und doch irgendwie noch da, nur sieht ihn niemand mehr. Eine brillante Metapher für Frauen in den Wechseljahren. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann hat sich verabschiedet, und eine Frau im besten Alter muss ihren Platz im Leben neu finden, um nicht unterzugehen oder sich selbst zu verlieren.

Der Ton des Buches ist leicht, witzig und zugleich poetisch. Das Thema könnte kaum aktueller sein, und hier wird es mit einer überraschend lyrischen Perspektive erzählt, die berührt und einen zum Schmunzeln bringt.