Sinn im leben

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medea12 Avatar

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Mich fasziniert die ungewöhnliche Metapher der Unsichtbarkeit, die hier scheinbar mit dem Älterwerden von Frauen und sich nicht mehr gebraucht zu fühlen verknüpft wird. Tildas plötzlich verschwundener Finger steht vermutlich sinnbildlich für das Gefühl, sich selbst und seinen Platz im Leben "verloren" zu haben. Besonders reizt mich, dass der Roman diesen schweren Gedanken scheinbar mit Witz, Mut und leiser Hoffnung begegnet. Ich erwarte eine kluge, humorvolle und tiefgründige Geschichte über Selbstwahrnehmung, Sichtbarkeit und den Mut, sich selbst wiederzufinden. Ein Sinn im leben zu finden und selber zu sein.