Unkonventionelle Herangehensweise an weibliche Realität

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lanaliest Avatar

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Schon der Klappentext zeigt eindeutig, auf was die Autorin hinauswill … Frauen im mittleren Alter „verschwinden“ aus dem Sichtfeld der Gesellschaft, im Berufsleben wie im Privaten.
Ich bin zwar noch nicht ganz im mittleren Alter, aber ich kann mich total mit der Protagonistin identifizieren. Frauen kümmern sich tagtäglich um ihre Familien, stellen deren Wünsche und Bedürfnisse an die erste Stelle und vergessen darüber ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte und verlieren sich schließlich selbst, können ihr eigenes Befinden gar nicht mehr wahrnehmen … Bin ich eigentlich glücklich? Was tut mir gut? Was wünsche ich mir?
Ich finde es toll, dass die Autorin dieses Thema als physische Realität aufgreift … ein für mich ganz neuer Ansatz, erfreulicherweise ohne ein Zuviel an esoterischem Einschlag,
Außerdem finde ich es toll, dass die Freundschaft der drei Frauen so herausgestellt wird und die Leserin ganz intensiv spürt, wie wichtig Frauenfreundschaften sind und welchen positiven Einfluss sie auf unser Wohlbefinden haben.
Ich bin super gespannt, wie die Protagonistin mit ihrer „Krankheit“ umgehen wird, ob sie es schafft, die Unsichtbarkeit entgegen der bisherigen Forschung zu besiegen und wie sie es schafft, sich selber mit anderen Augen zu sehen.