Was bleibt, wenn wir älter werden?
Die Leseprobe beginnt ziemlich ungewöhnlich, hat mich aber sofort neugierig gemacht: Die Protagonistin Tilda stellt plötzlich fest, dass ihr kleiner Finger verschwunden ist, beziehungsweise, dass sie ihn zwar noch spürt, ihn aber nicht mehr sehen kann. Kurz darauf verschwindet auch noch ihr Ohr. Das Ganze wirkt zuerst völlig absurd und beunruhigend, und man fragt sich sofort, was dahintersteckt.
Schnell wird klar, dass die Geschichte nicht nur eine skurrile Idee verfolgt, sondern auch ein ernstes Thema dahintersteht: das Gefühl, als Frau, besonders mit zunehmendem Alter, immer unsichtbarer zu werden. Diese metaphorische Ebene fand ich schon am Anfang sehr interessant.
Der Schreibstil liest sich leicht und teilweise auch humorvoll, obwohl die Situation der Protagonistin eigentlich ziemlich beängstigend ist. Gerade dieser Mix macht den Einstieg spannend. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was genau hinter dieser „Unsichtbarkeit“ steckt. Das Cover ist im "typischen" Diogenes-Stil und gefällt mir gut.
Schnell wird klar, dass die Geschichte nicht nur eine skurrile Idee verfolgt, sondern auch ein ernstes Thema dahintersteht: das Gefühl, als Frau, besonders mit zunehmendem Alter, immer unsichtbarer zu werden. Diese metaphorische Ebene fand ich schon am Anfang sehr interessant.
Der Schreibstil liest sich leicht und teilweise auch humorvoll, obwohl die Situation der Protagonistin eigentlich ziemlich beängstigend ist. Gerade dieser Mix macht den Einstieg spannend. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was genau hinter dieser „Unsichtbarkeit“ steckt. Das Cover ist im "typischen" Diogenes-Stil und gefällt mir gut.