Wenn man langsam verschwindet
Die Idee hat mich sofort gepackt: Eine Frau merkt, dass Teile ihres Körpers unsichtbar werden – ganz ohne Schmerz, aber mit voller Wucht. Dieses Bild wirkt erst absurd, fast komisch, und dann erschreckend passend.
Dass Tilda sich schon lange „unsichtbar“ gefühlt hat, macht die Geschichte für mich besonders stark. Es geht offenbar weniger um eine medizinische Kuriosität als um das Gefühl vieler Frauen, ab einem gewissen Alter übersehen zu werden. Dieser Ansatz ist gleichzeitig satirisch und traurig.
Ich finde es spannend, dass Tilda nicht einfach resigniert, sondern sich mit Witz und Mut gegen ihr Verschwinden stemmt. Für mich klingt das nach einem klugen, vielleicht auch bissigen Roman über Sichtbarkeit, Selbstwert und die Frage, wie man sich selbst wieder ins Licht stellt.
Dass Tilda sich schon lange „unsichtbar“ gefühlt hat, macht die Geschichte für mich besonders stark. Es geht offenbar weniger um eine medizinische Kuriosität als um das Gefühl vieler Frauen, ab einem gewissen Alter übersehen zu werden. Dieser Ansatz ist gleichzeitig satirisch und traurig.
Ich finde es spannend, dass Tilda nicht einfach resigniert, sondern sich mit Witz und Mut gegen ihr Verschwinden stemmt. Für mich klingt das nach einem klugen, vielleicht auch bissigen Roman über Sichtbarkeit, Selbstwert und die Frage, wie man sich selbst wieder ins Licht stellt.