Wer ist Tilda wirklich?

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wieselkatze Avatar

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Das Cover zieht mich ins Buch und wirft Fragen auf: Eine Frau zieht einen Vorgang beseite und schaut hinaus: in einen Garten? In die Welt? Wie sieht ihre persönliche Welt aus? Woran glaubt sie? Was wünscht sie sich? Fühlt sie sich geliebt? Liebt sie?

Die Geschichte spielt in Australien - das interessiert mich.

Auch die Leseprobe macht mich neugierig: eine Frau, um die fünfzig, hatte nach ihrer Scheidung eine Affaire und seitdem keinen Sex. Plötzlich sieht sie ihren kleinen Finger nicht mehr. Was passiert mit ihr?

Das Phänomen Unsichtbarkeit überfällt viele Frauen, wenn sie älter werden - sie fühlen sich nicht mehr gesehen. In diesem Buch gibt Jane Tara diesen Frauen eine Stimme, sie holt dieses Gefühl auf eine körperliche Ebene.
Großartig!
Und dann steht da für Tilda essentielle Fragen im Raum:
Wer bin ich wirklich?
Bin ich glücklich?

Ich bin sehr gespannt, ob und wie sie ihr Leben aufrollt, ob sie es wieder in die Sichtbarkeit schafft, wie sie es schafft.
Auf welche Weise ist sie mutig?
Welche Art Humor hat sie?
Bekommt sie Hilfe?
Findet sie ihr ganz persönliches Glück?