Wow - ein Buch, das zu einem wichtigen Zeitpunkt für Frauen kommt!
„Mit anderen Augen“ von Jane Tara trifft mich als Frau mitten ins Herz und weckt eine tiefe, persönliche Angst. Tildas langsames Verschwinden – Finger für Finger, lautlos und unaufhaltsam – spiegelt so schmerzhaft wider, was ich selbst fürchte: Ab einem gewissen Alter aus der Gesellschaft getilgt zu werden, aus Fernsehen, Jobs und alltäglichen Blicken unsichtbar zu werden, selbst vor dem Spiegel nur noch leer zu gucken.
Nach Jahren harter Arbeit in der Organisationswelt, wo ich als administrative Profi in Berlin Dokumente perfektioniere und Meetings lenke, spüre ich diese Bedrohung schon jetzt. Man opfert so viel für Karriere, Familie, Verantwortung – und dann? Plötzlich zählt man nicht mehr, wird übergangen, abgeschoben. Genau das macht das Buch für mich so wichtig: Es schafft Sichtbarkeit für diese unsichtbare Auslöschung und gibt uns Frauen eine starke Stimme.
Der Sprachstil fasziniert mich besonders. Er ist präzise, witzig und doch zutiefst einfühlsam. Jane Tara webt Alltägliches mit surrealer Schärfe zu Bildern, die unter die Haut gehen. Kein blutiges Drama, sondern ein leises, schleichendes Verblassen, das umso stärker wirkt. Jeder Satz sitzt, mischt Humor mit bitterer Wahrheit, als würde die Autorin direkt mit mir sprechen.
Feministisch ist dieses Buch ein echtes Sprachrohr, mutig gegen gesellschaftliche Vernachlässigung. Es fordert uns auf, uns selbst neu zu sehen, laut zu werden und unser Alter als Kraftquelle zu feiern, statt es zu verstecken. Ich muss weiterlesen. Wie dreht Tilda das um? Wie geht sie mit der Unsichtbarkeit um? Wird es Heilung geben? Dieser Roman schenkt uns Unsichtbaren nicht nur ein neues Augenlicht, sondern die Hoffnung, es selbst anzuzünden.
Nach Jahren harter Arbeit in der Organisationswelt, wo ich als administrative Profi in Berlin Dokumente perfektioniere und Meetings lenke, spüre ich diese Bedrohung schon jetzt. Man opfert so viel für Karriere, Familie, Verantwortung – und dann? Plötzlich zählt man nicht mehr, wird übergangen, abgeschoben. Genau das macht das Buch für mich so wichtig: Es schafft Sichtbarkeit für diese unsichtbare Auslöschung und gibt uns Frauen eine starke Stimme.
Der Sprachstil fasziniert mich besonders. Er ist präzise, witzig und doch zutiefst einfühlsam. Jane Tara webt Alltägliches mit surrealer Schärfe zu Bildern, die unter die Haut gehen. Kein blutiges Drama, sondern ein leises, schleichendes Verblassen, das umso stärker wirkt. Jeder Satz sitzt, mischt Humor mit bitterer Wahrheit, als würde die Autorin direkt mit mir sprechen.
Feministisch ist dieses Buch ein echtes Sprachrohr, mutig gegen gesellschaftliche Vernachlässigung. Es fordert uns auf, uns selbst neu zu sehen, laut zu werden und unser Alter als Kraftquelle zu feiern, statt es zu verstecken. Ich muss weiterlesen. Wie dreht Tilda das um? Wie geht sie mit der Unsichtbarkeit um? Wird es Heilung geben? Dieser Roman schenkt uns Unsichtbaren nicht nur ein neues Augenlicht, sondern die Hoffnung, es selbst anzuzünden.