Ein Roman, der Frauen wieder sichtbar macht
Dieses Buch hat mich stärker gepackt als erwartet. Was als unterhaltsamer Roman mit einer schrägen Idee beginnt, wird schnell zu einem klaren Blick auf etwas, worüber viel zu selten gesprochen wird: Wie Frauen mit zunehmendem Alter in unserer Gesellschaft in den Hintergrund rücken.
Jane Tara reißt dieses Problem nicht nur an, sie spitzt es bewusst zu. Tilda wird im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar – und genau das zeigt, wie real dieses „Nicht-Gesehen-Werden“ im Alltag ist: Plötzlich zählt die Meinung weniger, die Präsenz verblasst. Das tut weh beim Lesen, weil man genau weiß, dass es vielen Frauen so geht.
Dabei bleibt das Buch trotz der ernsten Thematik leicht. Das liegt vor allem an PAULA – Tildas innerer Stimme, die alles haargenau nimmt und mit ihrem sturen Kommentar den Finger in die Wunde legt. Durch Tildas Kampf gegen ihre eigenen, eingetrichterten Muster wird klar: Oft machen wir uns selbst unsichtbar, lange bevor es andere tun. Jane Tara zeigt feinfühlig, wie Prägungen und alte Rollenbilder uns bremsen – und wie befreiend es ist, diese zu hinterfragen. Sie lädt uns ein, unsere eigenen Muster zu hinterfragen, die eigene innere Stimme ernster zu nehmen und sich selbst zu sehen!
Tilda ist eine Heldin, mit der man sofort mitgeht. Ihre Wut, ihre Zweifel, aber auch ihre kleinen Siege fühlen sich 100% echt an. Besonders Frauen, die sich manchmal übersehen fühlen, werden sich in Tilda wiederfinden. Die Nebenfiguren und die dezent gehaltene Romanze mit Patrick geben dem Ganzen Halt, ohne vom Kern abzulenken.
Für mich ist das ein wichtiger Roman, der aufrüttelt ohne zu belehren. Er gibt Frauen Mut, lauter zu werden, sich ernst zu nehmen und ihren Platz einzufordern. Genau deshalb bleibt er lange im Kopf. Große Leseempfehlung!
Jane Tara reißt dieses Problem nicht nur an, sie spitzt es bewusst zu. Tilda wird im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar – und genau das zeigt, wie real dieses „Nicht-Gesehen-Werden“ im Alltag ist: Plötzlich zählt die Meinung weniger, die Präsenz verblasst. Das tut weh beim Lesen, weil man genau weiß, dass es vielen Frauen so geht.
Dabei bleibt das Buch trotz der ernsten Thematik leicht. Das liegt vor allem an PAULA – Tildas innerer Stimme, die alles haargenau nimmt und mit ihrem sturen Kommentar den Finger in die Wunde legt. Durch Tildas Kampf gegen ihre eigenen, eingetrichterten Muster wird klar: Oft machen wir uns selbst unsichtbar, lange bevor es andere tun. Jane Tara zeigt feinfühlig, wie Prägungen und alte Rollenbilder uns bremsen – und wie befreiend es ist, diese zu hinterfragen. Sie lädt uns ein, unsere eigenen Muster zu hinterfragen, die eigene innere Stimme ernster zu nehmen und sich selbst zu sehen!
Tilda ist eine Heldin, mit der man sofort mitgeht. Ihre Wut, ihre Zweifel, aber auch ihre kleinen Siege fühlen sich 100% echt an. Besonders Frauen, die sich manchmal übersehen fühlen, werden sich in Tilda wiederfinden. Die Nebenfiguren und die dezent gehaltene Romanze mit Patrick geben dem Ganzen Halt, ohne vom Kern abzulenken.
Für mich ist das ein wichtiger Roman, der aufrüttelt ohne zu belehren. Er gibt Frauen Mut, lauter zu werden, sich ernst zu nehmen und ihren Platz einzufordern. Genau deshalb bleibt er lange im Kopf. Große Leseempfehlung!