Heilung von unsichtbarer Hand?
Tilda ist Anfang 50 und bekommt eine schreckliche Diagnose: zunehmende Unsichtbarkeit.
Die Therapiemöglichkeiten sind schlecht, die "Krankheit" wenig erforscht.
Tilda macht sich auf, ihr Schicksal in die eigene, (unsichtbare) Hand zu nehmen.
Die Grundidee dieses Buchs finde ich genial, aber irgendwie funktionierte es bei mir nicht. Es fesselte mich selten, der Funke sprang nicht über.
Dabei ist der Grundgedanke - Wem muss man mit zunehmendem Alter eigentlich noch was beweisen? - löblich.
Die Lösungen waren mir aber etwas zu platt und zu einfach.
Tildas Handlungen blieben seltsam unmotiviert, Hintergründe kamen zwar zur Sprache, allein mir fehlte da der tiefere Zusammenhang, es wirkte bisweilen wie in die Gesamthandlung (nachträglich) eingebaut.
Vielleicht liegt eine Ursache darin, dass es eine Übersetzung ist, viele Wortwitze, auch Situationskomik wirkten gekünstelt. Funktioniert möglicherweise für Muttersprachler:innen besser.
Insgesamt ein Roman, der interessante Fragen aufwirft, angesichts seiner Thematik aber in meinen Augen mehr Tiefe und einen geringeren Romance- bzw. Feel-Good-Anteil verdient hätte.
Ich danke vorablesen.de und dem Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.
Die Therapiemöglichkeiten sind schlecht, die "Krankheit" wenig erforscht.
Tilda macht sich auf, ihr Schicksal in die eigene, (unsichtbare) Hand zu nehmen.
Die Grundidee dieses Buchs finde ich genial, aber irgendwie funktionierte es bei mir nicht. Es fesselte mich selten, der Funke sprang nicht über.
Dabei ist der Grundgedanke - Wem muss man mit zunehmendem Alter eigentlich noch was beweisen? - löblich.
Die Lösungen waren mir aber etwas zu platt und zu einfach.
Tildas Handlungen blieben seltsam unmotiviert, Hintergründe kamen zwar zur Sprache, allein mir fehlte da der tiefere Zusammenhang, es wirkte bisweilen wie in die Gesamthandlung (nachträglich) eingebaut.
Vielleicht liegt eine Ursache darin, dass es eine Übersetzung ist, viele Wortwitze, auch Situationskomik wirkten gekünstelt. Funktioniert möglicherweise für Muttersprachler:innen besser.
Insgesamt ein Roman, der interessante Fragen aufwirft, angesichts seiner Thematik aber in meinen Augen mehr Tiefe und einen geringeren Romance- bzw. Feel-Good-Anteil verdient hätte.
Ich danke vorablesen.de und dem Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.