Märchenstunde
Eines Tages bemerkt Tilda Finch, dass ihr kleiner Finger unsichtbar ist. Er ist noch da, sie kann ihn fühlen, aber nicht sehen. Dann sieht sie plötzlich ihr Ohr nicht mehr, ihr Hals wird verschwommen. Diagnose: Unsichtbarkeit! Tilda ist verzweifelt, denn sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und was sollen die Leute sagen? Doch dann stellt sie fest, dass sie nicht allein mit ihrer Diagnose ist, vielen Frauen ergeht es so und manche sind vollständig unsichtbar geworden. Aber was tun? Selbsthilfegruppe, Meditation, ein neuer Mann im Leben - was hilft? Tilda beginnt ihr Leben auszumisten und sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Die Idee des Buches hat mir von Anfang an gefallen. Denn Frauen ab einem bestimmten Alter wissen, dass sie in der Gesellschaft zunehmend unsichtbarer werden. Sei es als Schauspielerin, die nicht mehr besetzt wird, in Betrieben, in denen jüngere Männer auf der Karriereleiter an ihnen vorbeiziehen oder in vielen Alltagssituationen, jede ältere Frau kennt das. Leider gleitet das Buch nach hundert Seiten in eine Art Selbsthilferatgeber ab. Tilda entdeckt in sich wahre Wunderkräfte und kann sich und anderen Frauen helfen wieder sichtbarer zu werden. Das Buch wird damit zunehmend unrealistischer. Dazu kommt noch eine kitschige Liebesgeschichte, die ich nicht gebraucht hätte, die aber sicher die Generation anspricht, die auf New Romance-Bücher abfährt.
Schade, dass das Buch nicht beim Thema bleibt. Je länger ich gelesen hab, umso schwerer fiel mir die Lektüre. Das wichtige Thema wird leider verschenkt.
Die Idee des Buches hat mir von Anfang an gefallen. Denn Frauen ab einem bestimmten Alter wissen, dass sie in der Gesellschaft zunehmend unsichtbarer werden. Sei es als Schauspielerin, die nicht mehr besetzt wird, in Betrieben, in denen jüngere Männer auf der Karriereleiter an ihnen vorbeiziehen oder in vielen Alltagssituationen, jede ältere Frau kennt das. Leider gleitet das Buch nach hundert Seiten in eine Art Selbsthilferatgeber ab. Tilda entdeckt in sich wahre Wunderkräfte und kann sich und anderen Frauen helfen wieder sichtbarer zu werden. Das Buch wird damit zunehmend unrealistischer. Dazu kommt noch eine kitschige Liebesgeschichte, die ich nicht gebraucht hätte, die aber sicher die Generation anspricht, die auf New Romance-Bücher abfährt.
Schade, dass das Buch nicht beim Thema bleibt. Je länger ich gelesen hab, umso schwerer fiel mir die Lektüre. Das wichtige Thema wird leider verschenkt.