Nachdenken über Veränderung
Tilda, eine zweifünfzigjährige Frau, steht mitten im Leben – glaubt sie jedenfalls. Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, hat liebenswerte Töchter – ein Zwillingspaar, besitzt Freundschaften, auf die sie sich immer verlassen kann. Was braucht der Mensch noch? Was macht unser aller Leben noch aus, macht es lebenswert, lässt die Sonne scheinen auch an trüben und regnerischen Tagen, in stürmischen Zeiten? Es ist die Liebe, die uns aufblühen lässt wie eine Rosenknospe an heißen Sommertagen. Die Liebe zeigt uns, dass andere Menschen uns sehen, uns wahrnehmen, sich mit unseren Gefühlen, Gedanken und Handlungen auseinandersetzen und wir uns selbst annehmen.
Als Tilda eines Tages mit der Diagnose Morbus Invisibilis bekannt gemacht wird, ein Begriff der für fortschreitende Unsichtbarkeit steht, spielen ihre Nerven verständlicher Weise verrückt. Ihre Panik versucht sie durch viel Alkohol zu ertränken. Doch sehr schnell erkennt sie, dass diese Reaktion keine Lösung für ihr Problem ist und so setzt sie sich schmerzlich mit ihrem Leben, vor allem aber mit ihrer Gedankenwelt intensiv auseinander. Sie lernt in einer Selbsthilfegruppe Menschen mit der gleichen Krankheit kennen, geht außerdem gemeinsam mit einer Therapeutin einen steinigen, unbequemen Weg der Selbsterkenntnis. Besonders intensiv setzt sie sich mit ihrer Partnerschaft zu einem Mann auseinander, der sie von jetzt auf gleich verlassen hatte.
Jane Tara vermag es in ihrem Roman ‘Mit anderen Augen‘, ein zumeist weibliches Problem unserer modernen Gesellschaft gekonnt und eindringlich in den Mittelpunkt ihrer Geschichte zu stellen. Dabei setzt sie sich mit der schwindenden Sichtbarkeit von Frauen ab einem bestimmten Alter auseinander und verleiht mit ihren beeindruckend nachvollziehbaren Worten dem Geschehen einen fast schon therapeutischen Charakter, ohne belehrend zu wirken. Sie rüttelt auf und zeigt Wege, die motivierend das Eigenbild beobachten und aktiv formen durch konstruktive, positive Auseinandersetzung mit unserer ganz individuellen, persönlichen Welt, die uns umgibt.
Der Roman ist fesselnd, lebensklug und hält uns auf eine witzig humorvolle Art einen Spiegel vor Augen, der die Augen öffnet, sie öffnen kann.
Als Tilda eines Tages mit der Diagnose Morbus Invisibilis bekannt gemacht wird, ein Begriff der für fortschreitende Unsichtbarkeit steht, spielen ihre Nerven verständlicher Weise verrückt. Ihre Panik versucht sie durch viel Alkohol zu ertränken. Doch sehr schnell erkennt sie, dass diese Reaktion keine Lösung für ihr Problem ist und so setzt sie sich schmerzlich mit ihrem Leben, vor allem aber mit ihrer Gedankenwelt intensiv auseinander. Sie lernt in einer Selbsthilfegruppe Menschen mit der gleichen Krankheit kennen, geht außerdem gemeinsam mit einer Therapeutin einen steinigen, unbequemen Weg der Selbsterkenntnis. Besonders intensiv setzt sie sich mit ihrer Partnerschaft zu einem Mann auseinander, der sie von jetzt auf gleich verlassen hatte.
Jane Tara vermag es in ihrem Roman ‘Mit anderen Augen‘, ein zumeist weibliches Problem unserer modernen Gesellschaft gekonnt und eindringlich in den Mittelpunkt ihrer Geschichte zu stellen. Dabei setzt sie sich mit der schwindenden Sichtbarkeit von Frauen ab einem bestimmten Alter auseinander und verleiht mit ihren beeindruckend nachvollziehbaren Worten dem Geschehen einen fast schon therapeutischen Charakter, ohne belehrend zu wirken. Sie rüttelt auf und zeigt Wege, die motivierend das Eigenbild beobachten und aktiv formen durch konstruktive, positive Auseinandersetzung mit unserer ganz individuellen, persönlichen Welt, die uns umgibt.
Der Roman ist fesselnd, lebensklug und hält uns auf eine witzig humorvolle Art einen Spiegel vor Augen, der die Augen öffnet, sie öffnen kann.