" Ohne BH ist alles besser. "
Das Cover ist, wie für den Diogenes-Verlag üblich, mit einer farbigen Zeichnung gestaltet. Eine Frau in einem orange-farbenen Kleid schiebt grüne Vorhänge beiseite.
So wie Tilda ihre Probleme?
Anfang 50, die Kinder leben ihr eigenes Leben, der Mann hat sie gegen ein jüngeres Modell eingetauscht, als plötzlich "Teile" von ihr unsichtbar werden. Körperteile.
Was wie ein Witz klingt und natürlich überspitzt dargestellt wird, erleben Frauen täglich. Sie werden nicht mehr wahrgenommen.
Doch warum ist das so und warum wird das nicht thematisiert?
Während Tilda also beginnt, sich mit ihrer Diagnose Morbus Insivibilis, mithilfe ihrer Freundinnen und einer Selbsttherapiegruppe auseinanderzusetzen, rät ihr eine bekannte Therapeutin sich mit PAULA zu beschäftigen. Unsere innere Stimme. Und die hat eine Menge zu sagen! Sie wird von vielem beeinflußt und das ist zugleich der Ausweg und Therapieansatz: wir können sie neu programmieren.
Neben dem angenehmen Schreibstil hat mich vor allem der interessante Plot und die Hauptprotagonistin Tilda für sich eingenommen.
Ihre kämpferische Haltung macht Mut.
Obwohl sehr humorvoll zeigt Autorin Jane Tara hier ein gesellschaftskritisches Sinnbild für die nachlassende Sichtbarkeit älterer Frauen auf, das häufig als „Altersunsichtbarkeit“ bezeichnet wird.
Das Gefühl unsichtbar zu sein oder nicht gehört zu werden, kennt sicherlich jede Frau (vll. auch Männer?).
" Mut fängt damit an, sich zu zeigen und zuzulassen, dass man gesehen wird. "
Brené Brown
Fazit: ein humorvolles Buch mit ernstem Hintergrundthema, das sich mit der persönlichen Erwartungshaltung, der von anderen, sowie mit dem fortwährendem Wachstum beschäftigt.
Es geht um das (Neu-) Kennenlernen, Entdecken und Lieben. Von uns selbst.
So wie Tilda ihre Probleme?
Anfang 50, die Kinder leben ihr eigenes Leben, der Mann hat sie gegen ein jüngeres Modell eingetauscht, als plötzlich "Teile" von ihr unsichtbar werden. Körperteile.
Was wie ein Witz klingt und natürlich überspitzt dargestellt wird, erleben Frauen täglich. Sie werden nicht mehr wahrgenommen.
Doch warum ist das so und warum wird das nicht thematisiert?
Während Tilda also beginnt, sich mit ihrer Diagnose Morbus Insivibilis, mithilfe ihrer Freundinnen und einer Selbsttherapiegruppe auseinanderzusetzen, rät ihr eine bekannte Therapeutin sich mit PAULA zu beschäftigen. Unsere innere Stimme. Und die hat eine Menge zu sagen! Sie wird von vielem beeinflußt und das ist zugleich der Ausweg und Therapieansatz: wir können sie neu programmieren.
Neben dem angenehmen Schreibstil hat mich vor allem der interessante Plot und die Hauptprotagonistin Tilda für sich eingenommen.
Ihre kämpferische Haltung macht Mut.
Obwohl sehr humorvoll zeigt Autorin Jane Tara hier ein gesellschaftskritisches Sinnbild für die nachlassende Sichtbarkeit älterer Frauen auf, das häufig als „Altersunsichtbarkeit“ bezeichnet wird.
Das Gefühl unsichtbar zu sein oder nicht gehört zu werden, kennt sicherlich jede Frau (vll. auch Männer?).
" Mut fängt damit an, sich zu zeigen und zuzulassen, dass man gesehen wird. "
Brené Brown
Fazit: ein humorvolles Buch mit ernstem Hintergrundthema, das sich mit der persönlichen Erwartungshaltung, der von anderen, sowie mit dem fortwährendem Wachstum beschäftigt.
Es geht um das (Neu-) Kennenlernen, Entdecken und Lieben. Von uns selbst.