Originell, nachdenklich und überraschend nahbar
Mit anderen Augen hat mich mit seiner ungewöhnlichen Idee sofort neugierig gemacht – und auch nicht enttäuscht. Die Vorstellung, nach und nach unsichtbar zu werden, ist hier nicht nur ein fantasievolles Element, sondern eine starke Metapher für das Älterwerden und das Gefühl, übersehen zu werden.
Ich fand Tilda als Figur sehr gelungen. Sie wirkt echt, verletzlich, aber gleichzeitig auch kämpferisch. Besonders gefallen hat mir, wie sie mit Humor und einer gewissen Selbstironie auf ihre Situation reagiert, statt daran zu zerbrechen.
Der Roman regt immer wieder zum Nachdenken an, ohne dabei schwer oder bedrückend zu werden. Viele Gedanken über Identität, Wahrnehmung und Selbstwert haben bei mir nachgehallt.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Aspekte noch etwas tiefer ausgearbeitet werden, gerade was die „Unsichtbarkeit“ im Detail angeht. Trotzdem bleibt die Geschichte durchgehend interessant und emotional greifbar.
Für mich ein besonderes Buch mit einer klugen Idee und viel Herz – ruhig erzählt, aber mit starker Wirkung.
Ich fand Tilda als Figur sehr gelungen. Sie wirkt echt, verletzlich, aber gleichzeitig auch kämpferisch. Besonders gefallen hat mir, wie sie mit Humor und einer gewissen Selbstironie auf ihre Situation reagiert, statt daran zu zerbrechen.
Der Roman regt immer wieder zum Nachdenken an, ohne dabei schwer oder bedrückend zu werden. Viele Gedanken über Identität, Wahrnehmung und Selbstwert haben bei mir nachgehallt.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Aspekte noch etwas tiefer ausgearbeitet werden, gerade was die „Unsichtbarkeit“ im Detail angeht. Trotzdem bleibt die Geschichte durchgehend interessant und emotional greifbar.
Für mich ein besonderes Buch mit einer klugen Idee und viel Herz – ruhig erzählt, aber mit starker Wirkung.