Sehen und gesehen werden mal ganz anders...!
"Mit anderen Augen" von Jane Tara ist als Leinen-Hardcover bei Diogenes erschienen und entfaltet eine wichtige und bewegende Story auf 496 Seiten.
Tilda Finch ist 52, beruflich erfolgreich, mit erwachsenen Zwillingstöchtern, als es losgeht. Eines Morgens ist plötzlich ihr kleiner Finger verschwunden. Dann ein Ohr, woraufhin Tilda schnellstmöglich ihre Ärztin aufsucht. Diese stellt eine niederschmetternde Diagnose: Unsichtbarkeit. Was Tilda schon länger fühlte, ist jetzt auch (un-)sichtbar geworden...
Mit Cleverness, Charme und Humor ist Jane Tara in ihrem Roman auf außergewöhnliche, bildhafte Weise ein wichtiges Thema angegangen, das viele Frauen ab einem gewissen Alter bzw. den Wechseljahren betrifft. Man (bzw. Frau) fühlt sich nicht mehr richtig wahrgenommen, nicht mehr so wichtig, oft auch ungeliebt - die Kinder sind aus dem Haus, im Beruf rücken junge, erfolgreiche Leute nach und im Liebesleben wird es oft eintönig oder der Partner erlebt seinen zweiten Frühling und ist schon mit einer Jüngeren durchgebrannt. Und diese Problematik wird hier jetzt mal dargestellt. Optisch. So, dass es auch andere Menschen im Umfeld der Betroffenen wahrnehmen und nicht nur die Person selbst darunter leidet und dagegen ankämpfen muss.
Hier hat Tilde gute Freundinnen, eine tolle Ärztin und ihre Töchter mit im Boot, die zunächst natürlich schockiert sind, aber die Lage jede auf ihre Weise mit Herz und Witz meistern.
Die Idee zum Plot fand ich absolut grandios, die Umsetzung ist insgesamt für meinen Geschmack ebenfalls sehr gelungen, jedoch finde ich es stellenweise etwas zu moralisierend bzw. belehrend - die Botschaft wäre auch bei einer subtileren Herangehensweise perfekt herübergekommen, vielleicht sogar noch mit einer anderen Schwere.
Tilda Finch ist 52, beruflich erfolgreich, mit erwachsenen Zwillingstöchtern, als es losgeht. Eines Morgens ist plötzlich ihr kleiner Finger verschwunden. Dann ein Ohr, woraufhin Tilda schnellstmöglich ihre Ärztin aufsucht. Diese stellt eine niederschmetternde Diagnose: Unsichtbarkeit. Was Tilda schon länger fühlte, ist jetzt auch (un-)sichtbar geworden...
Mit Cleverness, Charme und Humor ist Jane Tara in ihrem Roman auf außergewöhnliche, bildhafte Weise ein wichtiges Thema angegangen, das viele Frauen ab einem gewissen Alter bzw. den Wechseljahren betrifft. Man (bzw. Frau) fühlt sich nicht mehr richtig wahrgenommen, nicht mehr so wichtig, oft auch ungeliebt - die Kinder sind aus dem Haus, im Beruf rücken junge, erfolgreiche Leute nach und im Liebesleben wird es oft eintönig oder der Partner erlebt seinen zweiten Frühling und ist schon mit einer Jüngeren durchgebrannt. Und diese Problematik wird hier jetzt mal dargestellt. Optisch. So, dass es auch andere Menschen im Umfeld der Betroffenen wahrnehmen und nicht nur die Person selbst darunter leidet und dagegen ankämpfen muss.
Hier hat Tilde gute Freundinnen, eine tolle Ärztin und ihre Töchter mit im Boot, die zunächst natürlich schockiert sind, aber die Lage jede auf ihre Weise mit Herz und Witz meistern.
Die Idee zum Plot fand ich absolut grandios, die Umsetzung ist insgesamt für meinen Geschmack ebenfalls sehr gelungen, jedoch finde ich es stellenweise etwas zu moralisierend bzw. belehrend - die Botschaft wäre auch bei einer subtileren Herangehensweise perfekt herübergekommen, vielleicht sogar noch mit einer anderen Schwere.