Selbstwahrnehmung
Tilda ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, geschieden, mit zwei erwachsenen und erfolgreichen Töchtern. Sie lebt in einem schönen Haus mit Hund und Katze und hat Freundinnen, die ihr immer zur Seite stehen. Bis sie eines Tages feststellt, dass ihr kleiner Finger verschwunden ist. Er ist noch da, sie sieht ihn nur nicht. Die Diagnose ihrer Ärztin lautet Unsichtbarkeit, eine unheilbare Krankheit, die Frauen ab Mitte 40 betrifft. Es kann bis zum völligen Verschwinden führen. In der Therapeutin Selma findet sie Hilfe um doch eine Heilung zu erlangen. Sie soll in sich hineinhorchen, feststellen, wie sie sich selbst wahrnimmt und meditieren.
Neben der Unsichtbarkeit, die viele Frauen kennen, auch wenn sie körperlich noch vollständig sind, werden sie bei Beförderungen übergangen, Leistungen nicht erkannt und ihre Aufopferung bis zur Selbstaufgabe für die Familie nicht gewürdigt, sind die Themen Gewalt in der Ehe, Autismus, ADHS und Erblindung in die Handlung eingewoben. Der Selbstfindungstripp Tildas führt über mehrere Formen der Meditation hin zu einem völlig unrealistischen Happyend, bei dem wirklich alles perfekt ist.
Die Idee ist hervorragend, an der Umsetzung hapert es leider. Für einen Roman ist viel zu viel Meditation dabei, und das Ende einfach nur rosarot und unglaubwürdig.
Neben der Unsichtbarkeit, die viele Frauen kennen, auch wenn sie körperlich noch vollständig sind, werden sie bei Beförderungen übergangen, Leistungen nicht erkannt und ihre Aufopferung bis zur Selbstaufgabe für die Familie nicht gewürdigt, sind die Themen Gewalt in der Ehe, Autismus, ADHS und Erblindung in die Handlung eingewoben. Der Selbstfindungstripp Tildas führt über mehrere Formen der Meditation hin zu einem völlig unrealistischen Happyend, bei dem wirklich alles perfekt ist.
Die Idee ist hervorragend, an der Umsetzung hapert es leider. Für einen Roman ist viel zu viel Meditation dabei, und das Ende einfach nur rosarot und unglaubwürdig.