Sich selbst und Andere sehen
Die Paperbackausgabe „Mit anderen Augen“ der Australierin Jane Tara hat mich vom Cover und kurzen Klapentext des Diogenes-Verlages her sehr neugierig gemacht.
Ich sehe der Frau in Orange - die dem Betrachter den Rücken zeigt, dabei zu, wie sie einen grün-weiß längsgestreiften Vorhang beiseite schiebt und nach draußen (der Welt entgegen?) schaut. So bin ich gleich im Thema Sehen und Gesehenwerden - Sicht- und Blickwechsel.
Auf 485 Seiten und 66 Kapiteln gestaltet die Autorin ausgehend vom Leben und Beziehungsgeflecht der Protagonistin Tilda ein ganzes Panorama an Wahrnehmungen und Begegnungen. Auch wenn es dabei vor allem um das Leben aus weiblicher Sicht geht und viele Kapitelüberschriften von Frauen geprägt sind, lese ich nach und nach, wie die Anfangfünfzigern mit sich und vor allem der ihr einflüsternden inneren Stimme ringt und dabei von Freundinnen sowie der Familie aber auch anderen Frauen aufgefangen und bestärkt wird.
Die Idee des Unsichtbarwerdens finde ich sehr interessant, viele kleine Beobachtungen sind wie Mosaiksteine eines Lebens-Panoramas.
Besinnung und Meditation nehmen auf Tildas Weg viel Raum ein, im Verlaufe des Romans - vor allem in der Mitte des Buches - ist dies mir doch schon ein wenig ermüdend und zu breitgefächert, da hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht.
Isngesamt "läuft" die Handlung recht harmonisch - für mich ist "Mit anderen Augen" vor allem für die Selbst- und Fremdwahrnehmung und zur Selbstbestärkung wichtig, ich denke, vor allem Frauen in den sogenannten mittleren Jahren finden sich hier wieder.
Ich finde den Schreibstil Jane Taras angenehm leicht und habe mich über weite Strecken gut unterhalten gefühlt und ablenken können.
Ich sehe der Frau in Orange - die dem Betrachter den Rücken zeigt, dabei zu, wie sie einen grün-weiß längsgestreiften Vorhang beiseite schiebt und nach draußen (der Welt entgegen?) schaut. So bin ich gleich im Thema Sehen und Gesehenwerden - Sicht- und Blickwechsel.
Auf 485 Seiten und 66 Kapiteln gestaltet die Autorin ausgehend vom Leben und Beziehungsgeflecht der Protagonistin Tilda ein ganzes Panorama an Wahrnehmungen und Begegnungen. Auch wenn es dabei vor allem um das Leben aus weiblicher Sicht geht und viele Kapitelüberschriften von Frauen geprägt sind, lese ich nach und nach, wie die Anfangfünfzigern mit sich und vor allem der ihr einflüsternden inneren Stimme ringt und dabei von Freundinnen sowie der Familie aber auch anderen Frauen aufgefangen und bestärkt wird.
Die Idee des Unsichtbarwerdens finde ich sehr interessant, viele kleine Beobachtungen sind wie Mosaiksteine eines Lebens-Panoramas.
Besinnung und Meditation nehmen auf Tildas Weg viel Raum ein, im Verlaufe des Romans - vor allem in der Mitte des Buches - ist dies mir doch schon ein wenig ermüdend und zu breitgefächert, da hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht.
Isngesamt "läuft" die Handlung recht harmonisch - für mich ist "Mit anderen Augen" vor allem für die Selbst- und Fremdwahrnehmung und zur Selbstbestärkung wichtig, ich denke, vor allem Frauen in den sogenannten mittleren Jahren finden sich hier wieder.
Ich finde den Schreibstil Jane Taras angenehm leicht und habe mich über weite Strecken gut unterhalten gefühlt und ablenken können.