Unsichtbare Frauen
Jane Tara geht in diesem Buch auf unkonventionelle Art und Weise an weibliche alltägliche Lebensrealität heran.
Schon der Klappentext zeigt eindeutig, auf was die Autorin hinauswill … Frauen im mittleren Alter „verschwinden“ aus dem Sichtfeld der Gesellschaft, im Berufsleben wie im Privaten.
Ich finde es toll, dass die Autorin dieses Thema als physische Realität aufgreift … ein für mich ganz neuer Ansatz.
Ich bin zwar noch nicht ganz im mittleren Alter, aber ich kann mich total mit der Protagonistin identifizieren. Frauen kümmern sich tagtäglich um ihre Familien, stellen deren Wünsche und Bedürfnisse an die erste Stelle und vergessen darüber ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte und verlieren sich schließlich selbst, können ihr eigenes Befinden gar nicht mehr wahrnehmen … Bin ich eigentlich glücklich? Was tut mir gut? Was wünsche ich mir? Genauso geht es Tilda, einer erfolgreichen Unternehmerin, Mutter von zwei Töchtern, die ihre beruflichen Ziele erfolgreich umsetzen, Ex-Frau eines Mannes, der sie immer nur runtergemacht hat. Und genau hier setzt die „Therapie“ der Autorin an … wieso wird eine attraktive, intelligente Frau mit künstlerischen Ambitionen, die mit einer ihrer Freundinnen ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat, plötzlich unsichtbar? Die Autorin beleuchtet in dem Buch mehrere Ursachen dieser „Krankheit“ und gibt auch gleich Tipps, wie man lernen kann, diese Ursachen zu bekämpfen. So gesehen ist dieses Buch nicht nur ein Roman, sondern vielleicht sogar ein bisschen Selbsthilfebuch … wenn es die Leserin/der Leser zulässt.
Das Cover ist nicht besonders auffällig oder stylish, aber es passt zum Text. Für mich zeigt es, wie eine Frau die Vorurteile, die sie sich selbst gegenüber hat und die ihr seit Kindertagen eingeimpft und immer wieder vor Augen geführt wurden, beiseiteschiebt und endlich einen klaren Blick auf ihr eigenes unverstelltes Selbst werfen kann … sich selber „mit anderen Augen“ sieht.
Außerdem finde ich es toll, dass die Freundschaft zwischen Tilda, Ali und Leith so herausgestellt wird und die Leserin ganz intensiv spürt, wie wichtig Frauenfreundschaften sind und welchen positiven Einfluss sie auf unser Wohlbefinden haben.
Die Figuren wirken authentisch … alles, was sie tun, wie sie miteinander umgehen und reden, was sie alles miteinander teilen, finde ich sehr gelungen und aus der Realität gegriffen.
Womit ich mir anfangs etwas schwergetan habe (so wie Tilda auch), ist der esoterische Touch, den vor allem Leith in die Geschichte mitbringt. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, diese Aspekte auf mich wirken zu lassen und ihnen vielleicht ja etwas abzugewinnen, schließlich geht es in dem Buch auch darum „mal was ganz anderes auszuprobieren“.
Was ich auch schade fand und meiner Meinung nach die weibliche Stärke, die im Buch deutlich wird, etwas geschmälert hat, war die Tatsache, dass auch ein neuer Mann eine Rolle gespielt hat … wäre für mich persönlich entbehrlich gewesen.
Der Aufbau des Buches und der Kapitel hat mir gut gefallen. Bis auf ein paar Rückblenden verläuft die Geschichte chronologisch und es gibt keine komplizierten Herausforderungen beim Lesen. Besonders mochte ich die Zitate, die am Anfang jedes Kapitels stehen … immer eine kleine Inspiration und ein Ausblick auf das folgende Kapitel.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch ist flüssig zu lesen. Jane Tara schreibt sehr bildhaft … ich konnte mir alles lebhaft vorstellen, wie ein innerer Film sozusagen 😉.
Mein Fazit: Tolles Buch für Frauen, die ihr Inneres näher erkunden und sich mit anderen Augen möchten … und keine Probleme mit etwas Esoterik haben.
Schon der Klappentext zeigt eindeutig, auf was die Autorin hinauswill … Frauen im mittleren Alter „verschwinden“ aus dem Sichtfeld der Gesellschaft, im Berufsleben wie im Privaten.
Ich finde es toll, dass die Autorin dieses Thema als physische Realität aufgreift … ein für mich ganz neuer Ansatz.
Ich bin zwar noch nicht ganz im mittleren Alter, aber ich kann mich total mit der Protagonistin identifizieren. Frauen kümmern sich tagtäglich um ihre Familien, stellen deren Wünsche und Bedürfnisse an die erste Stelle und vergessen darüber ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte und verlieren sich schließlich selbst, können ihr eigenes Befinden gar nicht mehr wahrnehmen … Bin ich eigentlich glücklich? Was tut mir gut? Was wünsche ich mir? Genauso geht es Tilda, einer erfolgreichen Unternehmerin, Mutter von zwei Töchtern, die ihre beruflichen Ziele erfolgreich umsetzen, Ex-Frau eines Mannes, der sie immer nur runtergemacht hat. Und genau hier setzt die „Therapie“ der Autorin an … wieso wird eine attraktive, intelligente Frau mit künstlerischen Ambitionen, die mit einer ihrer Freundinnen ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat, plötzlich unsichtbar? Die Autorin beleuchtet in dem Buch mehrere Ursachen dieser „Krankheit“ und gibt auch gleich Tipps, wie man lernen kann, diese Ursachen zu bekämpfen. So gesehen ist dieses Buch nicht nur ein Roman, sondern vielleicht sogar ein bisschen Selbsthilfebuch … wenn es die Leserin/der Leser zulässt.
Das Cover ist nicht besonders auffällig oder stylish, aber es passt zum Text. Für mich zeigt es, wie eine Frau die Vorurteile, die sie sich selbst gegenüber hat und die ihr seit Kindertagen eingeimpft und immer wieder vor Augen geführt wurden, beiseiteschiebt und endlich einen klaren Blick auf ihr eigenes unverstelltes Selbst werfen kann … sich selber „mit anderen Augen“ sieht.
Außerdem finde ich es toll, dass die Freundschaft zwischen Tilda, Ali und Leith so herausgestellt wird und die Leserin ganz intensiv spürt, wie wichtig Frauenfreundschaften sind und welchen positiven Einfluss sie auf unser Wohlbefinden haben.
Die Figuren wirken authentisch … alles, was sie tun, wie sie miteinander umgehen und reden, was sie alles miteinander teilen, finde ich sehr gelungen und aus der Realität gegriffen.
Womit ich mir anfangs etwas schwergetan habe (so wie Tilda auch), ist der esoterische Touch, den vor allem Leith in die Geschichte mitbringt. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, diese Aspekte auf mich wirken zu lassen und ihnen vielleicht ja etwas abzugewinnen, schließlich geht es in dem Buch auch darum „mal was ganz anderes auszuprobieren“.
Was ich auch schade fand und meiner Meinung nach die weibliche Stärke, die im Buch deutlich wird, etwas geschmälert hat, war die Tatsache, dass auch ein neuer Mann eine Rolle gespielt hat … wäre für mich persönlich entbehrlich gewesen.
Der Aufbau des Buches und der Kapitel hat mir gut gefallen. Bis auf ein paar Rückblenden verläuft die Geschichte chronologisch und es gibt keine komplizierten Herausforderungen beim Lesen. Besonders mochte ich die Zitate, die am Anfang jedes Kapitels stehen … immer eine kleine Inspiration und ein Ausblick auf das folgende Kapitel.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch ist flüssig zu lesen. Jane Tara schreibt sehr bildhaft … ich konnte mir alles lebhaft vorstellen, wie ein innerer Film sozusagen 😉.
Mein Fazit: Tolles Buch für Frauen, die ihr Inneres näher erkunden und sich mit anderen Augen möchten … und keine Probleme mit etwas Esoterik haben.