Unterhaltsam aber etwas oberflächlich
In "Mit anderen Augen" erzählt Jane Tara von Tilda Finch, die nach und nach unsichtbar wird. Dabei lässt sie einfließen, dass die Medizin sich nachwievor vor allem auf Erkenntnisse des männlichen Körpers stützt und thematisiert metaphorisch und äußerst humorvoll, wie Frauen im mittleren Alter unsichtbar (gemacht) werden in dieser Welt.
Der Roman erinnert mich an Bridget Jones, jetzt mit 50 und Hängebrüsten, gemixt mit einem Neuanfang ala Eat, Pray, Love. Der Schreibstil ist flott, betont humorvoll und zeigt den Gender Health Gap sowie Mysogynie im Alter auf.
Er enthält einige interessante Aspekte, die ich - in einem ähnlichen Alter - für mich und mein Leben prüfen mag, aber oft erinnert es an ein beliebiges Selbsthilfebuch. Für mich ein bisschen viel New Age und Mindset-Optimierung. Auch der (zumindest teilweise) Fokus auf die Liebesbeziehung mit Männern finde ich eher öde.
Fazit: Der Roman ist unterhaltsam und das Thema interessant, Sichtbarkeit, aber insgesamt fehlt es ihm - meiner Meinung nach - an Tiefe und wird so im Verlauf etwas langweilig.
Der Roman erinnert mich an Bridget Jones, jetzt mit 50 und Hängebrüsten, gemixt mit einem Neuanfang ala Eat, Pray, Love. Der Schreibstil ist flott, betont humorvoll und zeigt den Gender Health Gap sowie Mysogynie im Alter auf.
Er enthält einige interessante Aspekte, die ich - in einem ähnlichen Alter - für mich und mein Leben prüfen mag, aber oft erinnert es an ein beliebiges Selbsthilfebuch. Für mich ein bisschen viel New Age und Mindset-Optimierung. Auch der (zumindest teilweise) Fokus auf die Liebesbeziehung mit Männern finde ich eher öde.
Fazit: Der Roman ist unterhaltsam und das Thema interessant, Sichtbarkeit, aber insgesamt fehlt es ihm - meiner Meinung nach - an Tiefe und wird so im Verlauf etwas langweilig.