Oh Mann, was für eine Story! Gut und schlecht liegen hier ganz nah zusammen.
Heißt es doch immer: Frauen über 50 werden unsichtbar. Das hat Jane Tara in diesem Buch ganz wörtlich genommen. Die Story beginnt damit, dass Tilda, die Heldin des Buches, eines Tages ihren kleinen Finger nicht mehr sehen kann. Er ist einfach weg und sie scheint sich immer weiter aufzulösen und unsichtbar zu werden.
Tilda erfährt, dass sie nicht die einzige Betroffene ist. In ihrem Umkreis und im ganzen Land stößt sie auf immer mehr teil- oder ganz unsichtbare Frauen. Es gibt Selbsthilfegruppen, ratlose Schulmediziner und eine esoterische Heilerin. Kann Tilda das Schicksal der Unsichtbarkeit noch abwenden?
An dem Buch hat mir der kreative Ansatz mit dem tatsächlichen Verschwinden des Körpers der betroffenen Frauen sehr gut gefallen. Auch die kurzen Sprüche, Zitate und Weisheiten am Anfang jedes Kapitels finde ich gut. Genauso wie die vielen psychologischen, esoterischen und meditativen Inhalte, die in das Buch einfließen und Tilda in ihrer Krankengeschichte begleiten.
Allerdings enthält das Buch auch eine stark kitschige, vorhersehbare Lovestory. Tilda ist von Anfang an eine gutaussehende, starke Frau, die sogar ein erfolgreiches Unternehmen führt. Nur sie selbst sieht das nicht und pflegt stattdessen ein kaputes Selbstbild. Natürlich trifft Tilda in der Zeit ihrer Erkrankung einen reichen, erfolgreichen und äußerst gutaussehenden Mann, der - oh wundersame Fügung - blind ist und so auf ihre Seele und nicht das schwindende Äußere schaut. Natürlich verliebt er sich in ihr wahres geniales Wesen...und natürlich werden sie glücklich bis zum Ende ihrer Tage.Oh Mann, was für eine Story!
Fazit: Super kreative und inhaltliche Ansätze versanden leider in einer vorhersehbaren und kitschigen Nebenhandlung. Deshalb leider nur 3 Sterne.
Tilda erfährt, dass sie nicht die einzige Betroffene ist. In ihrem Umkreis und im ganzen Land stößt sie auf immer mehr teil- oder ganz unsichtbare Frauen. Es gibt Selbsthilfegruppen, ratlose Schulmediziner und eine esoterische Heilerin. Kann Tilda das Schicksal der Unsichtbarkeit noch abwenden?
An dem Buch hat mir der kreative Ansatz mit dem tatsächlichen Verschwinden des Körpers der betroffenen Frauen sehr gut gefallen. Auch die kurzen Sprüche, Zitate und Weisheiten am Anfang jedes Kapitels finde ich gut. Genauso wie die vielen psychologischen, esoterischen und meditativen Inhalte, die in das Buch einfließen und Tilda in ihrer Krankengeschichte begleiten.
Allerdings enthält das Buch auch eine stark kitschige, vorhersehbare Lovestory. Tilda ist von Anfang an eine gutaussehende, starke Frau, die sogar ein erfolgreiches Unternehmen führt. Nur sie selbst sieht das nicht und pflegt stattdessen ein kaputes Selbstbild. Natürlich trifft Tilda in der Zeit ihrer Erkrankung einen reichen, erfolgreichen und äußerst gutaussehenden Mann, der - oh wundersame Fügung - blind ist und so auf ihre Seele und nicht das schwindende Äußere schaut. Natürlich verliebt er sich in ihr wahres geniales Wesen...und natürlich werden sie glücklich bis zum Ende ihrer Tage.Oh Mann, was für eine Story!
Fazit: Super kreative und inhaltliche Ansätze versanden leider in einer vorhersehbaren und kitschigen Nebenhandlung. Deshalb leider nur 3 Sterne.