Zeigt euch, Frauen!!
Das Buchcover von "Mit anderen Augen" zeigt eine abgewandte Frau mit dem Blick in die Ferne, aus dem Fenster, gerichtet. Das Bild wirkt etwas abstrakt und wurde grob dargestellt. In einem Buchladen würde es mir nicht weiter auffallen, vielleicht eine bewusst gewählte Unsichtbarkeit?
Zum Inhalt: Tilda ist Anfang 50 und sieht sich langsam verblassen. Auch für andere Menschen wird sie zunehmend unsichtbar. Sie blickt auf ihr bisheriges Leben zurück und stellt fest, dass es wenig gibt, was sie mit Stolz erfüllt. Wann hat sie ihre Ideale so aus den Augen verloren und wann ist die brutale Stimme in ihr so entsetzlich laut und ekelig zu ihr geworden?!? Aber Tilda will sich dem Schicksal nicht kampflos hingeben und arbeitet intensiv an sich und ihrem Selbstbild! Sie lernt ihr Leben in neuen Facetten wieder lieben, vor allem aber sich selbst.
Dieser Roman ist ein Liebesbrief an alle Frauen, die sich nicht (mehr ausreichend) gesehen fühlen und überwiegend für Andere leben beziehungsweise sich (zu sehr) aufopfern. Es gibt um die Emanzipation der Frau, laut zu sein, aufzufallen, zu genießen und das Altern wohlwollend hinzunehmen. Jane Tara schafft es auf jeder Seite eine gute Atmosphäre zu schaffen, mal mit Witz und mal auch nachdenklich. Trotzdem hat der Roman nichts allzu Belehrendes oder - noch schlimmer - den absoluten "Liebe dich selbst, du bist toll und wirst mit den Jahren einfach immer besser!"-Stempel. Das Geschriebene wirkt nicht so aufgesetzt, lässt sich gut so dahin lesen und die Lektüre ist ganz inspirierend.
Zum Inhalt: Tilda ist Anfang 50 und sieht sich langsam verblassen. Auch für andere Menschen wird sie zunehmend unsichtbar. Sie blickt auf ihr bisheriges Leben zurück und stellt fest, dass es wenig gibt, was sie mit Stolz erfüllt. Wann hat sie ihre Ideale so aus den Augen verloren und wann ist die brutale Stimme in ihr so entsetzlich laut und ekelig zu ihr geworden?!? Aber Tilda will sich dem Schicksal nicht kampflos hingeben und arbeitet intensiv an sich und ihrem Selbstbild! Sie lernt ihr Leben in neuen Facetten wieder lieben, vor allem aber sich selbst.
Dieser Roman ist ein Liebesbrief an alle Frauen, die sich nicht (mehr ausreichend) gesehen fühlen und überwiegend für Andere leben beziehungsweise sich (zu sehr) aufopfern. Es gibt um die Emanzipation der Frau, laut zu sein, aufzufallen, zu genießen und das Altern wohlwollend hinzunehmen. Jane Tara schafft es auf jeder Seite eine gute Atmosphäre zu schaffen, mal mit Witz und mal auch nachdenklich. Trotzdem hat der Roman nichts allzu Belehrendes oder - noch schlimmer - den absoluten "Liebe dich selbst, du bist toll und wirst mit den Jahren einfach immer besser!"-Stempel. Das Geschriebene wirkt nicht so aufgesetzt, lässt sich gut so dahin lesen und die Lektüre ist ganz inspirierend.