zwiespältig
Jane Tara: Mit anderen Augen
Hmm, diesen Roman fand ich echt schwierig. Er fängt super an, die Idee ist grandios: Frauen ab ca. 50 werden von einer Krankheit befallen, der sogenannten Unsichtbarkeit. Durch diese unheilbare Krankheit verschwinden sie nach und nach, Körperteil für Körperteil. Doch ist diese Krankheit wirklich ungeheilbar? Tilda will es nicht hinnehmen und macht sich auf die Suche nach Heilung. Und nun wurde es für mich zwiespältig.
Es geht um Selbsthilfegruppen, alternative Heilverfahren, Meditation etc. Tilda ist da sehr skeptisch, lässt sich aber letztlich darauf ein und der andere Blick auf sich selbst hilft ihr tatsächlich.
Eine Liebesgeschichte gibt es übrigens auch noch.
Gut gefallen hat mir der Humor und der Ansatz sich selber mit mehr Liebe zu betrachten. Der Roman hat aber echt Längen und dass so eine zumindest fragwürdige Meditationspraxis wie das Vipassana hier so einen großen Raum einnimmt und nicht wirklich kritisiert wird, fand ich gar nicht gut.
Wenn man das Buch als Metapher liest für die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von Frauen eines bestimmten Alters ist es erträglich, aber wenn man es als Buch über eine kranke Frau liest, die nach jedem Strohhalm greift um wieder gesund zu werden und dann eben lernt, dass sie selber schuld an ihrer Situation ist, nur den Blick auf sich ändern muss etc. dann wird es meiner Meinung nach spuky.
Natürlich ist am Ende alles gut, sie hat den perfekten (reichen) Mann und lebt erfolgreich ihren Jugendtraum.
Nee, meins war es leider nicht!
Hmm, diesen Roman fand ich echt schwierig. Er fängt super an, die Idee ist grandios: Frauen ab ca. 50 werden von einer Krankheit befallen, der sogenannten Unsichtbarkeit. Durch diese unheilbare Krankheit verschwinden sie nach und nach, Körperteil für Körperteil. Doch ist diese Krankheit wirklich ungeheilbar? Tilda will es nicht hinnehmen und macht sich auf die Suche nach Heilung. Und nun wurde es für mich zwiespältig.
Es geht um Selbsthilfegruppen, alternative Heilverfahren, Meditation etc. Tilda ist da sehr skeptisch, lässt sich aber letztlich darauf ein und der andere Blick auf sich selbst hilft ihr tatsächlich.
Eine Liebesgeschichte gibt es übrigens auch noch.
Gut gefallen hat mir der Humor und der Ansatz sich selber mit mehr Liebe zu betrachten. Der Roman hat aber echt Längen und dass so eine zumindest fragwürdige Meditationspraxis wie das Vipassana hier so einen großen Raum einnimmt und nicht wirklich kritisiert wird, fand ich gar nicht gut.
Wenn man das Buch als Metapher liest für die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von Frauen eines bestimmten Alters ist es erträglich, aber wenn man es als Buch über eine kranke Frau liest, die nach jedem Strohhalm greift um wieder gesund zu werden und dann eben lernt, dass sie selber schuld an ihrer Situation ist, nur den Blick auf sich ändern muss etc. dann wird es meiner Meinung nach spuky.
Natürlich ist am Ende alles gut, sie hat den perfekten (reichen) Mann und lebt erfolgreich ihren Jugendtraum.
Nee, meins war es leider nicht!