Durch die Maschen gefallen
Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrer Kindheit und ich habe das Gefühl, dass die Autorin vielleicht aus ihrer eigenen Vergangenheit erzählt. Was für eine schreckliche Kindheit und kaum vorstellbar, dass das noch in den 80er Jahren passieren konnte. Hier ist eindeutig ein kleines Mädchen durch die Maschen des Sozialsystems gefallen. Für mich traurig doch noch nachvollziehbar, dass man nicht mehr über drogenabhängige Frühchen wusste, aber ein Kleinkind in einer Männer-WG das ist schon krass. Und hier liest man mal wieder, dass es kein Highlight für ein Kind ist, wenn alles erlaubt wird. Ein sehr interessantes Buch über eine Lebensgeschichte, die ich gerne weiter verfolgen würde.