Keine leichte Kost - aber mal was anderes

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jessy1968 Avatar

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Ein außergewöhnliches Buch, dessen Schreibstil zunächst etwas Eingewöhnung verlangt. Doch nach ein paar Seiten findet man erstaunlich schnell in die Geschichte hinein. Cover und Titel finde ich sehr stimmig und beides gefällt mir sehr gut.

Die Protagonistin kommt schon vor ihrer Geburt mit Drogen in Kontakt, weil ihre Mutter abhängig ist. Sie wächst in einer instabilen Umgebung auf, in der sich alles um Geld, Drogen und Kriminalität dreht. Der Vater wird mehrfach verhaftet, die Mutter kämpft mit ihrer Sucht. So landet das Mädchen erst in einem Heim und später bei Freunden ihres Vaters. Themen wie Missbrauch, Machtstrukturen, Abhängigkeit und Geld bestimmen ihren Alltag.

Insgesamt keine sehr leichte Kost und nicht wirklich das, was ich gerne lese. Deshalb nichts für mich, aber trotzdem sehr gut erzählt.