Man wird sofort hineingezogen...

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munich&books Avatar

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Man liest die erste Seite und ist sofort drin in der Story - das hat man bei manchen Büchern, nicht alle davon können diese Sogwirkung bis zum Schluss halten, aber bei diesem wäre ich zuversichtlich! Der erste Lese-Eindruck verspricht eine leise, aber eindringliche Erzählung über eine Kindheit zwischen vermeintlicher Freiheit und tiefer Verunsicherung. Die Kulisse der Berliner Männer-Kommune in den 80er-Jahren wirkt ebenso schillernd wie beklemmend und deutet früh an, dass Grenzenlosigkeit ihren Preis hat. Insgesamt hab ich das Gefühl, dass man es hier mit einem sensiblen, autobiografisch gefärbten Roman zu tun hat, der mehr durch emotionale Tiefe als durch äußere Handlung trägt.