Das sowas möglich ist
"Mit beiden Händen den Himmel stützen", dieser Titel und dazu das schöne Cover haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Dies ist die Geschichte von Lale, einem kleinen Mädchen, das in Berlin bei seinem Vater, der in einer Männer-WG wohnt, lebt. Hier wird sie unter Bedingungen groß, die man keinem Kind wünscht. Nicht das keine Erziehung stattfindet, nein, sie ist sexuellem und emotionalem Missbrauch ausgesetzt. Ein Zuhause mit Alkohol und Drogen und Gewalt. Die Autorin nimmt uns mit bis ins Erwachsenenleben von Lale. Das Buch ist sehr nüchtern geschrieben. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Allerdings ist diese Geschichte nicht für schwache Nerven gemacht. Mir geht diese Geschichte nicht aus dem Kopf, vor allem wenn ich daran denke, dass es Kinder gibt, die unter solchen oder ähnlichen Bedingungen aufwachsen müssen.