Den eigenen Weg finden
Der Roman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" ist der erste Roman von Lilli Tollkien und erscheint im Aufbau Verlag (ET 11. März 2026). Das Cover und vor allem der Titel erscheinen in einem ganz anderen Licht, nachdem man den Roman gelesen hat. Sie passen so gut zu diesem Roman und wurden mit sehr viel Bedacht ausgewählt.
Lale ist eineinhalb Jahre alt, als ihrer Mutter das Sorgerecht entzogen wird. Die Mutter ist drogenabhängig und ihr Vater sitzt eine Gefängnisstrafe ab. Ihre Großmutter kümmert sich bereits um ihre ältere Schwester und kann sich nicht auch noch um Lale kümmern. Mit fünf Jahren erhält ein Freund ihres Vaters die Pflegschaft und Lale kommt in eine Wohngemeinschaft, die nur aus Männern besteht. Was Lale in dieser Wohngemeinschaft erlebt, oder besser gesagt erleben muss, ist unglaublich und erschreckend und teilweise schwer nachvollziehbar. Vor allem, dass der eigene Vater vieles ignoriert und die Sachbearbeiter des Jugendamts nichts bemerken. Lale ist auf der Suche nach Geborgenheit, Halt und Liebe, aber sie steht immer wieder am Abgrund und droht abzustürzen. Schließlich findet sie ihren Weg aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation.
Der Roman geht unter die Haut und machte mich immer wieder fassungslos. Vor allen nachdem ich im Impressum gelesen hatte, dass der Roman auf realen Ereignissen beruht. Lilli Tollkien beschreibt die Geschichte so bildlich und gefühlvoll. Ich kann den Roman nur empfehlen und bin auf weitere Romane von Lilli Tollkien gespannt.
Lale ist eineinhalb Jahre alt, als ihrer Mutter das Sorgerecht entzogen wird. Die Mutter ist drogenabhängig und ihr Vater sitzt eine Gefängnisstrafe ab. Ihre Großmutter kümmert sich bereits um ihre ältere Schwester und kann sich nicht auch noch um Lale kümmern. Mit fünf Jahren erhält ein Freund ihres Vaters die Pflegschaft und Lale kommt in eine Wohngemeinschaft, die nur aus Männern besteht. Was Lale in dieser Wohngemeinschaft erlebt, oder besser gesagt erleben muss, ist unglaublich und erschreckend und teilweise schwer nachvollziehbar. Vor allem, dass der eigene Vater vieles ignoriert und die Sachbearbeiter des Jugendamts nichts bemerken. Lale ist auf der Suche nach Geborgenheit, Halt und Liebe, aber sie steht immer wieder am Abgrund und droht abzustürzen. Schließlich findet sie ihren Weg aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation.
Der Roman geht unter die Haut und machte mich immer wieder fassungslos. Vor allen nachdem ich im Impressum gelesen hatte, dass der Roman auf realen Ereignissen beruht. Lilli Tollkien beschreibt die Geschichte so bildlich und gefühlvoll. Ich kann den Roman nur empfehlen und bin auf weitere Romane von Lilli Tollkien gespannt.