Ein Buch, das unter die Haut geht
West-Berlin in den 80er Jahren. Lale ist das Kind einer drogenabhängigen Mutter. Die Großmutter von Lale kümmert sich bereits um ein älteres Kind ihrer Tochter, so dass sie nicht auch noch Lale aufnehmen kann/möchte. Durch einige Umstände wird die kleine Lale nach Zwischenstation in einem Heim von einem Bekannten ihres Vater in eine Männer-WG nach Berlin geholt.
Der Klappentext hatte Befürchtungen bei mir geweckt, aber ich habe die Hoffnung dagegen gehalten, dass es sicher nicht so ist, wie ich vermutete.
Aber mit meiner Vorahnung lag ich doch richtig.
Obwohl nichts explizit auf dem Klappentext erwähnt wird, würde ich hier eine Triggerwarnung für das Buch aussprechen. Die Situationen werden nie ganz genau ausgesprochen, aber angedeutet und es gibt viele „wer hören will, der höre“-Situationen.
In einer grenzenlosen Zeit, sind offenbar jegliche Grenzen im Privaten auch gefallen.
Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt und ist an vielen Stellen sehr poetisch geschrieben.
Der Schreibstil ist kurz und sehr treffsicher. Die kurzen Sätze lassen keine Langeweile beim Lesen aufkommen. Es passiert jede Menge im Leben der kleinen Lale. Sie wird früh in das Leben von Erwachsenen hineingezogen, wird früh erwachsen und handelt doch weiterhin wie ein Kind. Sie sucht Schutz und Liebe ihr ganzes Leben.
Sie probiert alles aus, um wieder Zugang zu sich zu bekommen, dieser Zugang, der ihr bereits in der WG abhanden gekommen ist. Letztendlich findet sie etwas, wo sie es nicht vermutet hatte hat.
Mich hat die Geschichte von Lale sehr berührt und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es irgendwo und irgendwann eine Heimat für die größer werdende Lale gibt.
Ein sehr lesenswerter Roman, den ich mit der Einschränkung bezüglich einer Triggerwarnung für vorbelastete Menschen, sehr empfehlen kann.
Der Klappentext hatte Befürchtungen bei mir geweckt, aber ich habe die Hoffnung dagegen gehalten, dass es sicher nicht so ist, wie ich vermutete.
Aber mit meiner Vorahnung lag ich doch richtig.
Obwohl nichts explizit auf dem Klappentext erwähnt wird, würde ich hier eine Triggerwarnung für das Buch aussprechen. Die Situationen werden nie ganz genau ausgesprochen, aber angedeutet und es gibt viele „wer hören will, der höre“-Situationen.
In einer grenzenlosen Zeit, sind offenbar jegliche Grenzen im Privaten auch gefallen.
Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt und ist an vielen Stellen sehr poetisch geschrieben.
Der Schreibstil ist kurz und sehr treffsicher. Die kurzen Sätze lassen keine Langeweile beim Lesen aufkommen. Es passiert jede Menge im Leben der kleinen Lale. Sie wird früh in das Leben von Erwachsenen hineingezogen, wird früh erwachsen und handelt doch weiterhin wie ein Kind. Sie sucht Schutz und Liebe ihr ganzes Leben.
Sie probiert alles aus, um wieder Zugang zu sich zu bekommen, dieser Zugang, der ihr bereits in der WG abhanden gekommen ist. Letztendlich findet sie etwas, wo sie es nicht vermutet hatte hat.
Mich hat die Geschichte von Lale sehr berührt und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es irgendwo und irgendwann eine Heimat für die größer werdende Lale gibt.
Ein sehr lesenswerter Roman, den ich mit der Einschränkung bezüglich einer Triggerwarnung für vorbelastete Menschen, sehr empfehlen kann.