Eindrücklich, berührend und aufrüttelnd!
"Mit beiden Händen den Himmel stützen", erzählt die Geschichte von Lale, einer Frau, die in einer Männer Kommune in Berlin aufwächst, nachdem ihrer Mutter wegen ihrer Drogensucht das Sorgerecht entzogen wurde. Zwischen Missbrauch, Grenzüberschreitungen, aber auch Freiheiten, erlebt Lale eine Kindheit und Jugend, in der sie sich stets nach Halt und Orientierung sehnt. Sie durchlebt unterschiedliche Phasen, in denen sie sich stark an anderen Menschen orientiert, die Schule zunächst ernst nimmt und dann völlig vernachlässigt, und setzt sich im Prozess des Erwachsenwerdens, immer mehr mit der Frage auseinander, was sie eigentlich vom Leben will und wo ihr Platz ist. Geprägt durch die missbräuchliche Kindheit, in der es an Halt fehlte, auch wenn ihr Vater stets versuchte ihr viel Liebe zu geben, ringt sie um ihr eigenes Glück und ein Loslassen von dem, was war.
Der Schreibstil der Autorin führt einfühlsam, eindrücklich, teilweise poetisch und dann wieder brutal ehrlich durch die Handlung und hinterlässt eine Geschichte, die noch eine Weile nachklingt.
Der Schreibstil der Autorin führt einfühlsam, eindrücklich, teilweise poetisch und dann wieder brutal ehrlich durch die Handlung und hinterlässt eine Geschichte, die noch eine Weile nachklingt.