Eine emotionale Wucht, die aufwühlt - Potential aber leider nicht voll ausgeschöpft
Der Beginn (Kindheit) hat mich mit einer enormen Wucht getroffen und sehr aufgewühlt. Leider ging es mir im ersten Teil zeitweise etwas zu schnell. Aufgrund der doch sehr bedrückenden Thematik und der prägenden Geschehnisse hätte ich mir mehr Raum für die emotionale Tiefe gewünscht. Der erste Teil war für mich etwas schnell erzählt und eher eine Aneinanderreihung. Im zweiten Teil (als junge Erwachsene) hat sich die Story dann für mich etwas gezogen. Hier hätte ich mir eine aus ausgewogenere Mischung gewünscht, die dem Buch insgesamt eine tiefe Wirkung und mehr Raum für diese sensiblen Themen gegeben hätte.
Generell hat mich die Autorin zwar mit ihrem Schreibstil und den Themen sehr berührt, aber andererseits hat sie auch eine gewisse Distanz geschaffen. Für mich wurde das Potential in „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ leider nicht voll ausgeschöpft.
Generell hat mich die Autorin zwar mit ihrem Schreibstil und den Themen sehr berührt, aber andererseits hat sie auch eine gewisse Distanz geschaffen. Für mich wurde das Potential in „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ leider nicht voll ausgeschöpft.