intensive Geschichte
Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste wäre es intensiv. Die nächsten Wörter die mir einfallen würden wären eindrucksvoll und schwer. Alle drei Adjektive meine ich im besten Sinne.
Denn das Buch schafft es nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern auch intensive Gefühle auszulösen, die teilweise sehr ambivalent sind. In einem Moment habe ich Unbehagen und Ekel empfunden, im nächten Mitgefühl und Wut.
Das Buch hat mir auch gezeigt wie privilegiert meine eigene Kindheit war. Es ist für mich wichtig mir dessen immer wieder vor Augen zu führen, genauso wichtig ist es, dass Stimmen, die wie hier von einer harten und schwierigen Zeit des Aufwachsen reden gehört werden, sodass bei vielen Themen das Schamgefühl schwindet. In diesem Buch wird nichts beschönigt, selbst wenn man Momente aus den Augen eines Kindes erzählt bekommt, weiß man als erwachsene Person, die das liest, wie falsch manche Dinge sind. Es geht beispielsweise um Alkohol- und Drogenkonsum, sexuellem Missbauch und welche Spuren sowas bei einem Kind hinterlässt das mitten drin aufwachsen soll.
Es ist nicht angenehm oder schön die Protagonistin zu begleiten, dafür aber umso wichtiger sich damit zu befassen, denn diese Geschichte real und zwar in dem Sinne, dass die Geschehnisse so oder so ähnlich viele betreffen und betroffen haben.
Ich hätte mir am Ende noch etwas mehr Einblicke in das "Jetzt" der Protagonistin gewünscht, kann aber auch völlig mit dem "offeneren" Ende leben, weil ein Weg aus so einer Zeit hinaus (ein Weg der Heilung) kein Ziel als einzelnen Moment hat.
Denn das Buch schafft es nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern auch intensive Gefühle auszulösen, die teilweise sehr ambivalent sind. In einem Moment habe ich Unbehagen und Ekel empfunden, im nächten Mitgefühl und Wut.
Das Buch hat mir auch gezeigt wie privilegiert meine eigene Kindheit war. Es ist für mich wichtig mir dessen immer wieder vor Augen zu führen, genauso wichtig ist es, dass Stimmen, die wie hier von einer harten und schwierigen Zeit des Aufwachsen reden gehört werden, sodass bei vielen Themen das Schamgefühl schwindet. In diesem Buch wird nichts beschönigt, selbst wenn man Momente aus den Augen eines Kindes erzählt bekommt, weiß man als erwachsene Person, die das liest, wie falsch manche Dinge sind. Es geht beispielsweise um Alkohol- und Drogenkonsum, sexuellem Missbauch und welche Spuren sowas bei einem Kind hinterlässt das mitten drin aufwachsen soll.
Es ist nicht angenehm oder schön die Protagonistin zu begleiten, dafür aber umso wichtiger sich damit zu befassen, denn diese Geschichte real und zwar in dem Sinne, dass die Geschehnisse so oder so ähnlich viele betreffen und betroffen haben.
Ich hätte mir am Ende noch etwas mehr Einblicke in das "Jetzt" der Protagonistin gewünscht, kann aber auch völlig mit dem "offeneren" Ende leben, weil ein Weg aus so einer Zeit hinaus (ein Weg der Heilung) kein Ziel als einzelnen Moment hat.