Intensives Leseerlebnis
Die Lektüre dieses Buches empfand ich als wahnsinnig intensiv. Dabei war mein erster Eindruck, dass sehr nüchtern und distanziert berichtet wird. Und dennoch hat die autobiografisch inspirierte Geschichte mich gepackt, emotional angefasst, erschüttert und beschäftigt mich auch jetzt noch nachhaltig.
Vielleicht ist es die Unverfrorenheit, mit der das Leben von Lale - Tochter einer drogenabhängigen Mutter - in einer Männer-Kommune erzählt wird. Die Schutzlosigkeit des Kindes, das alles darf und keine Struktur vorgegeben bekommt, das aber auch viel ertragen muss und mit ihren Ängsten und Sorgen nicht Ernst genommen wird.
Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass der Roman von realen Erfahrungen der Autorin beeinflusst ist ohne sich Autobiografie zu nennen. So sind die Grenzen zwischen Realität und Fiktion für den Leser nicht auszumachen - dennoch wird Lale dadurch realer und ihre Situation umso erschütternder.
Und vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch eine ganz andere Lebensrealität zeigt, als meine eigene als Kind. Lale und ich aber zur gleichen Zeit unsere Kindheit gelebt haben und ganz viel Zeitgeist der 1980er Jahre durchscheint.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin immer wieder in die Zukunft geblickt hat. Auf diese Weise macht sie sehr deutlich, welche Auswirkungen die Kindheitserfahrungen noch auf das Erwachsenenleben haben und welche Verhaltensmuster und Ängste das Leben der Protagonistin bestimmen werden.
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch mich tief berührt hat. Es war eine sehr intensive Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.
Vielleicht ist es die Unverfrorenheit, mit der das Leben von Lale - Tochter einer drogenabhängigen Mutter - in einer Männer-Kommune erzählt wird. Die Schutzlosigkeit des Kindes, das alles darf und keine Struktur vorgegeben bekommt, das aber auch viel ertragen muss und mit ihren Ängsten und Sorgen nicht Ernst genommen wird.
Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass der Roman von realen Erfahrungen der Autorin beeinflusst ist ohne sich Autobiografie zu nennen. So sind die Grenzen zwischen Realität und Fiktion für den Leser nicht auszumachen - dennoch wird Lale dadurch realer und ihre Situation umso erschütternder.
Und vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch eine ganz andere Lebensrealität zeigt, als meine eigene als Kind. Lale und ich aber zur gleichen Zeit unsere Kindheit gelebt haben und ganz viel Zeitgeist der 1980er Jahre durchscheint.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin immer wieder in die Zukunft geblickt hat. Auf diese Weise macht sie sehr deutlich, welche Auswirkungen die Kindheitserfahrungen noch auf das Erwachsenenleben haben und welche Verhaltensmuster und Ängste das Leben der Protagonistin bestimmen werden.
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch mich tief berührt hat. Es war eine sehr intensive Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.