"Mit mir stimmt etwas nicht"
Lale ist ein Frühchen und muss einen Heroinentzug durchstehen, bei dem ihr niemand helfen kann, dieses winzige Wesen muss es aushalten.
Genau so muss sie ihre Kindheit aushalten. Ihre Mutter, heroinabhängig, sieht sie nur selten. Direkt nach der Geburt kommt sie in ein Heim, der Vater ist im Knast. Danach verbringt sie ihre Kindheit und Jugend in einer typischen Berliner linken Männerkommune. Spontisprüche an der Wand, wechselnde Partnerinnen des Vaters, totale "Freiheit" des Kindes", sie kann machen was sie will. Beginnt früh zu trinken und zu kiffen und wird missbraucht.
Lale fehlt alles was sie braucht. Warme Hände, die sich verlässlich schützend um sie legen. Grenzen, die sie die Begrenzungen des eigenen Selbst spüren lassen. Sie ist verloren in sich. Sie will ein normales Leben wie andere auch, aber sie weiß nicht wie das geht, niemand ist da, der es ihr zeigen könnte.
Orientierung sucht sie vergeblich in den Songs ihrer Zeit, die den gleiche Schrei nach Hilfe aussenden, wie sie selbst.
Die Autorin hat eine pathologische Kindheit und Jugend in Literatur verwandelt. Man kann vielleicht nicht alle ihrer Sublimierungen verstehen.
Wer die Drogen nicht aus eigener Erfahrung kennt, wer die ungeheuere Verlassenheit die ein Kind erleidet nicht in Ansätzen kennt, weiß vielleicht mit manchem bis zur letzten Konsequenz nichts anzufangen.
Anschauungsmaterial für eine antiautoritäre Erziehung.
Genau so muss sie ihre Kindheit aushalten. Ihre Mutter, heroinabhängig, sieht sie nur selten. Direkt nach der Geburt kommt sie in ein Heim, der Vater ist im Knast. Danach verbringt sie ihre Kindheit und Jugend in einer typischen Berliner linken Männerkommune. Spontisprüche an der Wand, wechselnde Partnerinnen des Vaters, totale "Freiheit" des Kindes", sie kann machen was sie will. Beginnt früh zu trinken und zu kiffen und wird missbraucht.
Lale fehlt alles was sie braucht. Warme Hände, die sich verlässlich schützend um sie legen. Grenzen, die sie die Begrenzungen des eigenen Selbst spüren lassen. Sie ist verloren in sich. Sie will ein normales Leben wie andere auch, aber sie weiß nicht wie das geht, niemand ist da, der es ihr zeigen könnte.
Orientierung sucht sie vergeblich in den Songs ihrer Zeit, die den gleiche Schrei nach Hilfe aussenden, wie sie selbst.
Die Autorin hat eine pathologische Kindheit und Jugend in Literatur verwandelt. Man kann vielleicht nicht alle ihrer Sublimierungen verstehen.
Wer die Drogen nicht aus eigener Erfahrung kennt, wer die ungeheuere Verlassenheit die ein Kind erleidet nicht in Ansätzen kennt, weiß vielleicht mit manchem bis zur letzten Konsequenz nichts anzufangen.
Anschauungsmaterial für eine antiautoritäre Erziehung.