Sehr emotional

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Der Roman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" von Lilli Tollkien umfasst 252 Seiten und ist in 32 unterschiedlich lange gut lesbare Kapitel unterteilt
Sie beinhalten die verschiedene Abschnitte aus dem Leben der Hauptfigur - von ihrer eigenen Geburt bis zur Geburt ihres Kindes. Die Geschichte handelt von der Haurotagonistin Lale, die in einer ungewöhnlichen Familie aufwächst und schon sehr früh lernen muss, mit schwierigen Lebensumständen umzugehen. Sie ist eine sehr sensible, aber auch starke Figur, die im Laufe der Handlung immer mehr über sich selbst lernt. Besonders wichtig sind auch ihre Eltern und andere Bezugspersonen, die ihre Entwicklung beeinflussen, nicht unbedingt zum positiven oft.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und teilweise poetisch, aber gleichzeitig leicht verständlich.
Emotional hat mich dieses gesamte Buch sehr aufgewühlt und auch wütend gemacht stellenweise.
Viele Textstellen sind sehr bildlich beschrieben, wodurch man sich gut in die Situationen hineinversetzen kann. Die Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und erzählen die Handlung meist chronologisch, enthalten aber auch Rückblicke.
Das Buchcover wirkt eher schlicht und ernst und passt somit sehr gut zur emotionalen und nachdenklichen Geschichte des Romans.
Insgesamt ist das Buch sehr bewegend, weil es zeigt, wie wichtig Halt und Vertrauen im Leben eines Kindes sind - und was ein Magel daran anrichten kann.
Ich finde den Roman sehr lesenswert, da er zum Nachdenken anregt und wichtige Themen wie Kindheit, Familie und persönliche Entwicklung behandelt.
Klare Leseempfehlung !