Sehr starkes Debüt!

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
juliamaki Avatar

Von

Vorneweg - ich habe „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ super gerne gelesen. Die Protagonistin Lale nimmt uns mit in ihre Kindheit im Berlin der 1980er Jahre zwischen Vernachlässigung, Missbrauch und dem Versuch, allen Widrigkeiten zum Trotz einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Stellenweise tun die Beschreibungen weh, denn immer wieder geht es um sexuellen Missbrauch und um Vernachlässigung, später um Drogenkonsum. Etwa vor einem Jahr habe ich „Die schönste Version“ gelesen, und gerade Lales Beschreibungen der Kindheit bzw Jugend erinnerten mich an dieses Buch. Trotz all der Schwere in den behandelten Themen schreibt die Autorin so schön - ich habe mir viele Zitate angestrichen. Für Menschen, die auch „Die schönste Version“ gerne gelesen haben und nicht auf der Suche nach Wohlfühlgeschichten sind, könnte dieses Buch eine Empfehlung sein. Starkes Debüt!