unglaublich stark
Der Debutroman " Mit beiden Händen den Himmel stützen2 der Autorin Lili Tollkien geht tief unter die Haut und beschreibt eine Kindheit der
80-iger Jahre in Berlin. Das Hörbuch wurde atmosphärisch eingelesen von der Sprecherin Aileen Wrozyna.
Lales Start ins Leben war kein einfacher, eine Mutter, die ein Drogenabhängiger Junky ist, der Vater häufig im Gefängnis und nach einem gefährlichen Zwischenfall mit den Drogen der Mutter kommt die kleine Lale erst einmal in Obhut des Jugendamtes und ins Kinderheim. Abgeholt wird sie schließlich von einem Kumpel des Vaters, sodass die Kommune in der Lale nun lebt erst einmal Pflegegeld bekommt. Auf den ersten Blick aus Kinderaugen scheint das Leben perfekt, es gibt keine Regeln und Lale kann quasi tun und lassen, was sie mag: Fernsehen bis in den Morgen, Süßigkeiten essen bis zum Umfallen, doch Sicherheit gibt all dies Lale nicht. Der Kontakt zur Mutter bleibt schwierig und unregelmäßig. Einzig der Schulbesuch gibt ihr Halt und sie ist eine sehr gute Schülerin, bis sie in der Pubertät auch mit Drogen und den "falschen Leuten" in Berührung kommt. Von da ab gerät ihr Leben aus den Fugen, sie ist aufgrund ihrer Erfahrungen eine verlorene Seele, immer auf der Suche nach Halt, Geborgenheit und Bestätigung.
Teilweise hat mich Lales Geschichte an Christiane F. erinnert. Die Dichte der Schilderungen haben mich sehr berührt und stellenweise auch getroffen. Die Sprecherin hat der Geschichte den nötigen Charakter und unendlich viel Tiefe verliehen.
Ich kann das Hörbuch nur wärmstens empfehlen.
80-iger Jahre in Berlin. Das Hörbuch wurde atmosphärisch eingelesen von der Sprecherin Aileen Wrozyna.
Lales Start ins Leben war kein einfacher, eine Mutter, die ein Drogenabhängiger Junky ist, der Vater häufig im Gefängnis und nach einem gefährlichen Zwischenfall mit den Drogen der Mutter kommt die kleine Lale erst einmal in Obhut des Jugendamtes und ins Kinderheim. Abgeholt wird sie schließlich von einem Kumpel des Vaters, sodass die Kommune in der Lale nun lebt erst einmal Pflegegeld bekommt. Auf den ersten Blick aus Kinderaugen scheint das Leben perfekt, es gibt keine Regeln und Lale kann quasi tun und lassen, was sie mag: Fernsehen bis in den Morgen, Süßigkeiten essen bis zum Umfallen, doch Sicherheit gibt all dies Lale nicht. Der Kontakt zur Mutter bleibt schwierig und unregelmäßig. Einzig der Schulbesuch gibt ihr Halt und sie ist eine sehr gute Schülerin, bis sie in der Pubertät auch mit Drogen und den "falschen Leuten" in Berührung kommt. Von da ab gerät ihr Leben aus den Fugen, sie ist aufgrund ihrer Erfahrungen eine verlorene Seele, immer auf der Suche nach Halt, Geborgenheit und Bestätigung.
Teilweise hat mich Lales Geschichte an Christiane F. erinnert. Die Dichte der Schilderungen haben mich sehr berührt und stellenweise auch getroffen. Die Sprecherin hat der Geschichte den nötigen Charakter und unendlich viel Tiefe verliehen.
Ich kann das Hörbuch nur wärmstens empfehlen.