Wenn niemand hinsieht und niemand einen beschützt
😢 Eine Geschichte, die mir zwischen Pendlern, Kopfhörern und Rascheljacken fast das Herz zerbrochen hätte.
Ich saß in der Bahn und hatte plötzlich Angst, dass ich gleich in Tränen ausbreche.
Oder dass die Menschen neben mir hören können, wie mein Herz gerade ziemlich deutlich Autsch sagt.
📚 Worum es im Kern geht
Lales Kindheit beginnt nicht mit Stabilität, sondern mit Bruchstellen.
Ihre Mutter ist drogenabhängig und irgendwann landet Lale im Kinderheim. Dann kommt sie zu ihrem Vater und seinen Kumpels nach Berlin.
Sie leben in einer Männerkommune der 80er: ein Ort voller Partys, politischer Ideen, Alkohol und Drogen. Ein Ort, an dem ständig Menschen kommen und gehen. Vor allem Frauen. Wenn sie unbequem werden, werden sie ersetzt, wie Möbelstücke, die nicht mehr passen.
Für ein Kind wirkt diese Welt vielleicht zuerst nach Freiheit: lange wach bleiben, Süßigkeiten essen, fernsehen, solange man will.
Aber hinter dieser scheinbaren Freiheit fehlt etwas Entscheidendes: Jemand, der hinsieht. Jemand, der schützt.
Denn während die Erwachsenen feiern und ihre eigenen Kämpfe führen, werden Lales Grenzen immer wieder überschritten. Sexueller Missbrauch passiert und wird in dieser Welt viel zu oft übersehen.
So wächst Lale auf diesem schmalen Grat zwischen vermeintlicher Freiheit und tiefer Vernachlässigung auf.
Und Jahre später findet sie einen Weg, all das zu halten indem sie beginnt, ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Meine tiefste Leserille:
Der Missbrauch an Lale. Beim Lesen hat mich das auf vielen Ebenen getroffen.
Mein Mama-Herz beim Lesen 💔. Es gibt Szenen, bei denen man einfach nur denkt: Ein Kind/Mensch sollte so etwas niemals erleben müssen.
Ganz ehrlich:
Ohne diese Einblicke in ihr späteres Leben hätte ich das Buch vielleicht irgendwann zugeklappt.
Nicht, weil es schlecht ist. Sondern weil es weh tut.
Diese kurzen Momente Hoffnung waren wie ein leiser Satz zwischen den Seiten: Es gibt ein Danach.
Ich saß in der Bahn und hatte plötzlich Angst, dass ich gleich in Tränen ausbreche.
Oder dass die Menschen neben mir hören können, wie mein Herz gerade ziemlich deutlich Autsch sagt.
📚 Worum es im Kern geht
Lales Kindheit beginnt nicht mit Stabilität, sondern mit Bruchstellen.
Ihre Mutter ist drogenabhängig und irgendwann landet Lale im Kinderheim. Dann kommt sie zu ihrem Vater und seinen Kumpels nach Berlin.
Sie leben in einer Männerkommune der 80er: ein Ort voller Partys, politischer Ideen, Alkohol und Drogen. Ein Ort, an dem ständig Menschen kommen und gehen. Vor allem Frauen. Wenn sie unbequem werden, werden sie ersetzt, wie Möbelstücke, die nicht mehr passen.
Für ein Kind wirkt diese Welt vielleicht zuerst nach Freiheit: lange wach bleiben, Süßigkeiten essen, fernsehen, solange man will.
Aber hinter dieser scheinbaren Freiheit fehlt etwas Entscheidendes: Jemand, der hinsieht. Jemand, der schützt.
Denn während die Erwachsenen feiern und ihre eigenen Kämpfe führen, werden Lales Grenzen immer wieder überschritten. Sexueller Missbrauch passiert und wird in dieser Welt viel zu oft übersehen.
So wächst Lale auf diesem schmalen Grat zwischen vermeintlicher Freiheit und tiefer Vernachlässigung auf.
Und Jahre später findet sie einen Weg, all das zu halten indem sie beginnt, ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Meine tiefste Leserille:
Der Missbrauch an Lale. Beim Lesen hat mich das auf vielen Ebenen getroffen.
Mein Mama-Herz beim Lesen 💔. Es gibt Szenen, bei denen man einfach nur denkt: Ein Kind/Mensch sollte so etwas niemals erleben müssen.
Ganz ehrlich:
Ohne diese Einblicke in ihr späteres Leben hätte ich das Buch vielleicht irgendwann zugeklappt.
Nicht, weil es schlecht ist. Sondern weil es weh tut.
Diese kurzen Momente Hoffnung waren wie ein leiser Satz zwischen den Seiten: Es gibt ein Danach.