Ein eigener Weg

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signalhill Avatar

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"Mo & Moritz" von Julya Rabinowich liest sich wie ein spannender Roman, auch für Erwachsene. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, überhaupt ein Jugendbuch in der Hand zu halten. Beim Lesen flogen die Seiten dann nur so dahin, beim Begleiten von Mojad, über den man erst einmal gar nicht so viel erfährt, vergisst man die Zeit. Dies muss am sehr gefälligen Schreibstil liegen.

Mo kommt aus einer muslimischen Familie, scheint vor dem Krieg geflohen zu sein. Das Herkunftsland seiner Familie erfährt man aber nicht. Er hat eine kleine Schwester, einen großen Bruder, einen eher strengen Vater, eine fürsorgliche Mutter. Doch als er von der Schule fliegt, stehen nicht mehr so viele Wege offen. Mo geht in die Ausbildung im Friseursalon und scheint dort auch erstaunlich gut klar zu kommen.

Hier endet die Leseprobe leider schon, aber ich bin sehr gut in das Buch hineingekommen und möchte wissen, wie es mit den Konflikten weiter geht, vor allem, nachdem Mojad dann Moritz getroffen hat. Gern würde ich "Mo & Moritz" hier gern vorab lesen.