Ein schwierige Jugend

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gerwine ogbuagu Avatar

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Julya Rabinowich schafft es, die inneren Befindlichkeiten des Jungen Mo zartfühlend und trotzdem wortgewaltig zu erzählen. Mo durchlebt schreckliche Wochen, er ist unverstanden und fühlt sich schlecht. Er muss die Schule verlassen weil ihm niemand glaubt. Die Gewalt der Respektspersonen – Direktor seiner Schule, der Vater – erdrückt ihn. Der sensible Junge kann sich nicht gegen seinen Bruder durchsetzen, der ihn quält, Memme nennt und unterdrückt. Der Bruder nimmt Mo mit, um am Strand heimlich Mädchen zu beobachten und dies erzeugt Scham in Mo, in keiner Weise sexuelle Anregung. Mo wird dann Friseurlehrling. Eine neue Welt eröffnet sich ihm. Die politische Bedeutung der Freundschaft, die sich zwischen dem muslimischen Mo und einem jüdischen Jungen entwickelt, als sie sich zufällig treffen, ist ein Nebenthema dieser bewegenden Geschichte.